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Kellmünz: Patenschaft zwischen Kellmünz und der Ulmer Kaserne ist erneuert

Kellmünz

Patenschaft zwischen Kellmünz und der Ulmer Kaserne ist erneuert

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    Seit 30 Jahren besteht die Patenschaft der Marktgemeinde Kellmünz mit der Patenkompanie der Wilhelmsburgkaserne Ulm bereits.
    Seit 30 Jahren besteht die Patenschaft der Marktgemeinde Kellmünz mit der Patenkompanie der Wilhelmsburgkaserne Ulm bereits. Foto: Alexander Kaya (Archivbild)

    Seit 30 Jahren besteht die Patenschaft der Marktgemeinde Kellmünz mit der Patenkompanie der Wilhelmsburgkaserne Ulm bereits. Nun wurde die intensiv gelebte Verbindung mit der erneuten Patenschaftsübergabe untermauert. Bürgermeister Michael Obst sieht in der langjährigen Patenschaft eine Chance, Zivilgesellschaft und Bundeswehr wieder näher miteinander zu verbinden.

    Kellmünz und die Wilhelmsburgkaserne Ulm verbindet eine lange Patenschaft

    Ins Leben gerufen wurde die Patenschaft im Jahr 1990, während der Amtszeit von Bürgermeister Josef Aumann, zwischen dem damaligen Nachschubausbildungszentrum 200 und der Marktgemeinde Kellmünz. Ein Jahr später entstand schon die Idee zur gemeinsamen Waldweihnacht an der Mariengrotte. Da das Nachschubausbildungszentrum 200 im Jahr 1993 aufgelöst worden war, folgte im Jahr 1994 die Übertragung der Patenschaft auf das Transportbataillon 210 aus Dornstadt. 2013 ging die Patenschaft auf die "Einsatzkompanie Multinationales Kommando Operative Führung" über.

    Das Bild zeigt (von links) Oberstleutnant Dennis Kalendruschat, Bürgermeister Michael Obst, Kompaniechef Christian Clade  und Generalleutnant Jürgen Knappe.
    Das Bild zeigt (von links) Oberstleutnant Dennis Kalendruschat, Bürgermeister Michael Obst, Kompaniechef Christian Clade und Generalleutnant Jürgen Knappe. Foto: Armin Schmid

    Da dieses Kommando nun in das Kommando Operative Führung integriert wurde, ist nun die Gefechtsstandstaffel als neuer Partner auf der Urkunde vermerkt. Laut Generalleutnant Jürgen Knappe ist dies ein Meilenstein der Umgliederung hin zu einer neuen Hauptquartiersstruktur. Das Ulmer Kommando werde künftig vor allem der Europäischen Union als strategisches Hauptquartier zur Verfügung stehen. Neben militärischen Aufträgen unterstützte die Bundeswehr seit Beginn der Corona-Pandemie auch zivile Behörden.

    Die Patenschaft soll durch gemeinsame Veranstaltungen gefestigt werden

    Mit der Erneuerung der Patenschaft ist nun, laut Bürgermeister Michael Obst, das Ziel, die Patenschaft wieder auf den Stand "vor Corona" zurückzuführen. Gemeinsame Schießwettkämpfe, Ferienprogramm für Kinder, eine Geräteschau am Sommermarkt und die Waldweihnacht sollen wieder stattfinden. "Der Markt Kellmünz erhält nun seit 1990 eine durchgehende, lebendige Partnerschaft mit wechselnden Kompanien der Bundeswehr, die auch nach 30 Jahren untrennbar zum Dorfleben dazugehört", sagt Obst. Als Bürgermeister und Reserveoffizier sieht er sich als Mittler zwischen dem zivilen Leben und der Bundeswehr, die ein selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens im Ort sei.

    "Mir scheint es manchmal so, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern oft nicht bewusst ist, dass die Soldatinnen und Soldaten mit einem Anteil von 0,2 Prozent der Bevölkerung für 99,8 Prozent den Kopf hinhalten", so der Bürgermeister. Durch die Patenschaft habe man die Möglichkeit die "Mauer in den Köpfen" zu überwinden und eine Vorbildfunktion auch für andere Kommunen zu bilden.

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