Kellmünz: Patenschaft zwischen Kellmünz und der Ulmer Kaserne ist erneuert
Kellmünz
Patenschaft zwischen Kellmünz und der Ulmer Kaserne ist erneuert
Die Patenschaft der Kellmünz und der Wilhelmsburgkaserne Ulm besteht seit über 30 Jahren. Nun wurde sie erneuert. Bürgermeister Michael Obst sieht darin große Chancen.
Von Armin Schmid|09.02.22 - aktualisiert:
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Seit 30 Jahren besteht die Patenschaft der Marktgemeinde Kellmünz mit der Patenkompanie der Wilhelmsburgkaserne Ulm bereits.Foto: Alexander Kaya (Archivbild)
Seit 30 Jahren besteht die Patenschaft der Marktgemeinde Kellmünz mit der Patenkompanie der Wilhelmsburgkaserne Ulm bereits. Nun wurde die intensiv gelebte Verbindung mit der erneuten Patenschaftsübergabe untermauert. Bürgermeister Michael Obst sieht in der langjährigen Patenschaft eine Chance, Zivilgesellschaft und Bundeswehr wieder näher miteinander zu verbinden.
Kellmünz und die Wilhelmsburgkaserne Ulm verbindet eine lange Patenschaft
Ins Leben gerufen wurde die Patenschaft im Jahr 1990, während der Amtszeit von Bürgermeister Josef Aumann, zwischen dem damaligen Nachschubausbildungszentrum 200 und der Marktgemeinde Kellmünz. Ein Jahr später entstand schon die Idee zur gemeinsamen Waldweihnacht an der Mariengrotte. Da das Nachschubausbildungszentrum 200 im Jahr 1993 aufgelöst worden war, folgte im Jahr 1994 die Übertragung der Patenschaft auf das Transportbataillon 210 aus Dornstadt. 2013 ging die Patenschaft auf die "Einsatzkompanie Multinationales Kommando Operative Führung" über.
Das Bild zeigt (von links) Oberstleutnant Dennis Kalendruschat, Bürgermeister Michael Obst, Kompaniechef Christian Clade und Generalleutnant Jürgen Knappe.Foto: Armin Schmid
Da dieses Kommando nun in das Kommando Operative Führung integriert wurde, ist nun die Gefechtsstandstaffel als neuer Partner auf der Urkunde vermerkt. Laut Generalleutnant Jürgen Knappe ist dies ein Meilenstein der Umgliederung hin zu einer neuen Hauptquartiersstruktur. Das Ulmer Kommando werde künftig vor allem der Europäischen Union als strategisches Hauptquartier zur Verfügung stehen. Neben militärischen Aufträgen unterstützte die Bundeswehr seit Beginn der Corona-Pandemie auch zivile Behörden.
Die Patenschaft soll durch gemeinsame Veranstaltungen gefestigt werden
"Mir scheint es manchmal so, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern oft nicht bewusst ist, dass die Soldatinnen und Soldaten mit einem Anteil von 0,2 Prozent der Bevölkerung für 99,8 Prozent den Kopf hinhalten", so der Bürgermeister. Durch die Patenschaft habe man die Möglichkeit die "Mauer in den Köpfen" zu überwinden und eine Vorbildfunktion auch für andere Kommunen zu bilden.