„Ich. Bin. Willy. Loman“, ruft Broadway-Legende Nathan Lane in der Rolle seines Lebens, in der Rolle jenes Willy Loman eben, seine Frau Linda, mitreißend gespielt von Laurie Metcalf, heult auf. Es ist fast ein Kampfschrei, ein Beharren, auf den eigenen Wert, eine Antwort auf den Sohn, der Willy zuvor als „nobody“ bezeichnet hatte. Das Drama im Winter Garden Theater am Broadway nimmt seinen Lauf, noch bis in den August hinein. Der Name Donald Trump fällt während der Vorstellung kein einziges Mal. Die Aufführung sucht auch sonst keine Anklänge an die Jetztzeit. Und doch könnte Arthur Millers „Der Tod eines Handlungsreisenden“, jenes uramerikanische Theaterstück aus dem Jahr 1949, das Hier und Heute kaum besser treffen.
New York
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