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  3. Attraktionen in New York: Mit "The Beam" hoch über Manhattan

Reise
01.04.2024

New York, New York! Manhattan zwischen altem und neuem Glanz

Auf dem höchsten Gebäude des Rockefeller Centers, dem 30 Rock, sieht man ganz New York, auf Augenhöhe mit den größten Wolkenkratzern. Mit der Attraktion "The Beam" geht es jetzt sogar noch ein bisschen höher hinaus.
Foto: Veronika Lintner

Vom Broadway bis zum Central Park: New York City ist ein 24-Stunden-Spektakel. Der neuste Nervenkitzel? Ein Ritt auf dem Schwebebalken über den Gipfeln von Manhattan.

In Schwarz-weiß, auf dem Ikea-Poster, sah das noch gemütlich aus: Zehn Männer machen Mittagspause. Arbeiter in Latzhose und Schildmütze öffnen ihre Lunchboxen, klemmen sich eine Zigarette in den Mundwinkel. Brotzeit am Bau. Allerdings: 260 Meter über dem Boden, denn die Männer sitzen, nein schweben auf einem Stahlbalken mitten im Himmel, über den Spitzen und Schluchten von New York City. Und jetzt, im Jahr 2024? Steht man selbst vor dem Balken und spürt seine Knie zittern. Auf der Spitze des Rockefeller Centers, 30 Rock, Stockwerk 69, pfeift der Wind – stabile Bedingungen für einen Höhenflug mit "The Beam". Bei dieser Attraktion darf man selbst auf den Schwebebalken und das Foto nachstellen, das 1932 beim Bau des Centers geschossen wurde. Das ikonische Bild, das wie kaum ein zweites für New Yorks Geschichte steht. Anschnallen, everbody! Klare Kommandos der Chefin am Schalthebel. So sitzen jetzt sieben Fluggäste auf der Hühnerstange, sieben Mal macht es Klick, zwischen Gurt und Schnalle. Eine letzte Sicherheitskontrolle. Ein letztes Mal lacht man gegen das flaue Gefühl an, staunt noch, wie schmal sich der Balken unter dem Hintern anfühlt. Und hoch geht er.

Auf dem Weg nach oben: Die Attraktion "The Beam" auf dem Dach des Rockefeller Centers, dem 30 Rock Gebäude.
Foto: Susanne Habrecht

Bis über die Oberkante der Aussichtsglaswand, dreieinhalb Meter über dem Steinboden, so hoch presst die Hydraulik den Balken. Der Ausblick? Mächtig. Im Süden ein Wald aus Stein, Glas und Beton, zwischen East und Hudson River, bis zum One World Trade Center. Und dann rotiert die Stange um 180 Grad, fürs Gruppenfoto. Cheeeese! Der letzte Gedanke, der einem jetzt käme: Mahlzeit, Kollegen, jetzt Mittagessen! Denn im Bauch grummelt die Höhenangst, und vor den Augen wuselt das Spektakel einer Metropole.

Sensation New York? Diese Stadt mutiert zu einem "Freizeitpark", motzte das New York Magazine, in einer Kritik über "The Beam". Veri Krasner nimmt das mit einem Lächeln: "New York is always growing", sagt die Stadtführerin, die Touristen gerne auf den Balken lockt. New York wächst und wächst, mit jedem neuen Spektakel. Und mit jedem Höhenmeter: Wie Speerspitzen aus Glas, wie Zahnstocher in der Landschaft ragen die neusten Wolkenkratzergiganten in die Höhe und zerschneiden den Ausblick auf den Central Park. "Billionaires Row" heißt diese Reihe ultraschlanker Neubauten. Spekulationstürme für Milliardäre. Gefällt ihr das? "Natürlich nicht", sagt Krassner, ganz New Yorkerin, und schüttelt ihre Locken. Das alte Chrysler Building mit seinen schillernden Edelstahlbögen, das wiederum gefällt ihr. Und auch das Empire State Builiding bleibt eine stolze Marke, seine Antenne ein Fingerzeig in der Skyline. Legenden der Architektur, beide 1930 erbaut. Als Arbeiter noch ungesichert auf Balken schwebten, hoch über dem Gewimmel am Boden. 

Von Little Island aus, am Pier 55, sieht man die Silhouette der Südspitze von New York City. Das One World Trade Center überragt alle anderen Wolkenkratzer.
Foto: Veronika Lintner

Stargetümmel am Broadway: Boy George sind im Musical "Moulin Rouge"

Es dampft aus allen Gullydeckeln, die Unterwelt pafft Wölkchen in die Straßen. Durch den Nebel tauchen gelbe Taxis und weiß-blaue Polizeiwagen, schlängeln Radlieferboten, rollen nachtschwarze SUVs im dicksten Format. In Summe? Eine Sinfonie. Ein Hup- und Sirenenkonzert treibt das Leben über den Broadway. Es ist die Ouvertüre zum Besuch in einem der großen Musical-Theater, die sich hier seit 1893 angesiedelt haben. Mit jeder Querstraße, jeder klickenden Ampel – zehn Sekunden bis zum "Go!"! –, wachsen die Leuchtreklamen: "Book of Mormon"! "Hamilton"! "Wicked"! Und eines der 41 großen Broadway-Häuser gaukelt Nacht um Nacht ein Stück Paris vor: "Moulin Rouge". Die Kulissen sind in Rotlichtrot getaucht, die Windmühle rotiert, Montmartre liegt im Morgengrauen, armer Poet liebt arme Nachtclub-Sängerin – ein Pop-Drama im Al-Hirschfeld Theatre von 1929. 

Als Lockvogel der Show schleicht ein Star der 80er über die Bühne: Boy George. Der Brite scheint wie hineingedichtet in das Musical. Seinen Zylinder trug er schon als Sänger von "Culture Club", heute als Zoodirektor im Musical. In der Rolle singt er – da wird gar nicht erst drumherum komponiert – auch seine Hits: "Do you really want to heart me?" Popcornsüßer Stoff für die Fanseele, der Saal tanzt. Und dieser Star bleibt keine Einzelsichtung. Um die nächste Ecke spielen Hollywoodgrößen Theater: Adam Sandler, Rachel McAdams und Harry Potter, Daniel Radcliffe. Stargetümmel, jede Nacht.

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Ein Stückchen Paris in New York: das Musical "Moulin Rouge" am Broadway.

Und zehn Blocks weiter: Getümmel um die "Sternennacht". Kringelndes, wogendes Himmelsmeer, leuchtende Nachtfantasien eines Malers. Eine Menschentraube von 15 Personen kuschelt sich zu jeder Tageszeit um die "Sternennacht" von Vincent van Gogh. Etwas ruhiger haben es Picassos nackte Damen, die "Demoiselles d' Avignon". Freier Blick sogar auf Andy Warhols Campbell-Suppendosen. Und da: eine Fotoserie mit Schwarz-Weiß-Bildern aus dem Moulin Rouge, dem echten in Paris. Jedes Jahr wandern Massen durch das Museum of Modern Art, Spitzenwert: knapp sieben Millionen. Und am Ende verbiegt sich doch jeder den Hals für ein Selfie mit Van Goghs Sternen, für den perfekten Blickwinkel.

Im Central Park in New York sind noch immer Pferdekutschen unterwegs

"Diese Stadt hast du nie ganz gesehen", erklärt Marcel Thoma, der General Manager des Mandarin Oriental Hotels. Doch all das zu bieten, was der Gast in New York sehen will, das ist der erklärte Anspruch seines Hauses. Luxus beginnt zwischen New Yorks Hochhäusern mit dem Ausblick: In jedem Zimmer, jeder Suite des Mandarins blickt das Auge über den Süden des Central Parks – nur Donald Trump hat sein International Hotel noch fünfzig Meter näher ans Grün gepflanzt. Das Mandarin Oriental hält dagegen: ein Schwimmbecken von 23 Metern. Rundum-Angebote mit Broadway-Besuchen. Duftkerzen mit dem Parfum des Hotels. Dazu Horsd’œuvre, die ein Koch des Hauses nach diesen Düften entworfen hat. Eine Luxusübernachtung in dieser Stadt? Kostet mindestens 1000 Dollar die Nacht, erklärt Marcel Thoma. Und Luxus bedeutet heute, sich rar zu machen: "Weniger ist mehr" gilt für die Zahl an Zimmern und Suiten. So funktioniert er, der Wettkampf um das Feinste.

Ausflug ins Grüne: Durch den Central-Park traben immer noch Pferdekutschen, wie 1873, als dieses grüne Herzstück von Manhattan eröffnet wurde. Noch kreiseln die Schlittschuhläufer über die Eislaufbahn. Den Denksport-Meistern scheint es zu kalt für eine Freiluftpartie am Schach-Pavillon. Manche joggen auf der geteerten Überholspur, andere schleichen zum Metropolitan-Museum an der Ostkante des Parks. 340 Hektar grünes Glück für New York: "Als die Stadt anwuchs, hätte man vergessen, einen großen Park einzuplanen", weiß Tourguide Kerstin, mit der man schnell und amerikanisch per du ist. Sie stammt aus Deutschland, lebte schon in Hamburg und Berlin. Wie lange hat es gedauert, bis sie sich in New York heimisch gefühlt hat? "Fünf Minuten." Sie kennt ihre Wege und steigt jetzt die Treppen hinab zur U-Bahn. 

Es ist ein Spektakel, das einmal zu erleben: Wie man mit der Subway in die Unterwelt ab- und dann wieder auftaucht, wie die Waggons aus dem Boden klettern, durch die Stahlträger der Brooklyn Bridge, über den East River. Ein anderer Zug ist dagegen schon lange Geschichte, wie Kerstin erzählt: Ab 1932 fuhr eine Bahn am Westufer von Manhattan auf und ab, knapp acht Meter über dem Boden, mit Gütern beladen. Auf den Schienen dieser High Line wanderten Waren zwischen Fabrikhallen, als in New York noch die alten Industrien brummten. Doch die Hallen leerten sich, alles floss jetzt über die Highways. Der letzte Zug über die High Line lief im Herbst 1980. Ladung? Gefrorene Truthähne.

In New York gibt es kulinarisch alles Denkbare - im Chelsea Market

Es war schon Gras gewachsen über die alten Geleise. Doch die Anwohner der High Line, in Chelsea und dem Meatpacking District, wollten die alte Geschichte nicht verwittern lassen. Heute wandert man auf der High Line über neue Holzplanken, entlang der alten Schienen. Ein Park wie ein Freiluftmuseum: Am Wegrand sieht man noch alte, kratzige Fassaden mit Feuerleitern, ein Rest von West Side Story an der West Side.

Altes ganz dicht am Neuen: Die High Line in New York. verbindet Geschichte und Gegenwart.
Foto: Veronika Lintner

Die roten Backsteine alter Bauten begleiten den Weg – bis zur Halle des Chelsea Markets. Hier gibt es kulinarisch alles Denk- und Kochbare, vom Burger bis zu Crossover-Experimenten wie japanischen Tacos. Und zwischen das Alte an den Gleisen mischen sich: babylonische Turmbauten aus Glas. Am Wolkenkratzer 30 Hudson Yard lugt "The Edge" um die Ecke – eine Aussichtsplattform aus Glas, wie eine Schnabelspitze im Himmel.

Spazierweg mit Geschichte: Die High Line in New York führt entlang einer historischen Bahnstrecke.
Foto: dpa

Altes New York, neues New York – was kostet es heute, eine Wohnung in Manhattan zu mieten? 4000 Dollar, weiß Kerstin. Und das ist nicht der Durchschnitt, nein der gemittelte Wert, ohne die absoluten Preisspitzen. Wie steil diese Stadt wächst, sieht man am klarsten mit etwas Abstand. Auf einer kleinen künstlichen Insel am Westufer, Little Island am Pier 55, rückt der Stadtlärm in die Ferne, dafür fegt der Zugwind durch die Bucht. Von der Insel aus betrachtet liegt keine Handbreite zwischen der winzigen Freiheitsstatue und der Antennenspitze des One World Trade Centers. Dort die grüne Dame, die seit 1886 jeden Ankömmling begrüßt. Und hier das Center, das dort in die Höhe gewachsen ist, wo eine tiefe Wunde klafft. "New York ist keine Stadt, die ist", sagt Kerstin. "New York ist eine Stadt, die wird."

Info: Diese Recherche wurde unterstützt durch Singapore Airlines und die Mandarin Oriental Hotel Group.

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