So etwas konnte nur ein Mann hinlegen. Das heißt: ein „Gemälde von so großem Format“. Gemeint war der Triumphzug nackter Kerle, Satyrn vor allem, aber auch Mänaden, Kinder, Tiere – und mittendrin ein vor lauter Traubensaft delirierender Bacchus in einer Schubkarre. Gustav Glück, zeitweise Direktor am Kunsthistorischen Museum Wien, hielt eine Zuschreibung an Michaelina Wautier für „unmöglich“. Jetzt ist der Malerin aus Brüssel just in diesem Haus die Jahresausstellung mit immerhin 29 von 35 zugeschriebenen Ölgemälden gewidmet.
Ausstellung
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