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Wien präsentiert eine außergewöhnliche Künstlerin, die Jahrhunderte vergessen war.

Ausstellung

Das Kunsthistorische in Wien zeigt den Triumphzug einer malenden Amazone

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    Vor 100 Jahren wollte man nicht glauben, dass eine Frau wie Michaelina Wautier in der Lage war, ein so großes Gemälde wie den „Triumph des Bacchus“ zu malen. Heute weiß man es besser.
    Vor 100 Jahren wollte man nicht glauben, dass eine Frau wie Michaelina Wautier in der Lage war, ein so großes Gemälde wie den „Triumph des Bacchus“ zu malen. Heute weiß man es besser. Foto: KHM-Museumsverband Wien

    So etwas konnte nur ein Mann hinlegen. Das heißt: ein „Gemälde von so großem Format“. Gemeint war der Triumphzug nackter Kerle, Satyrn vor allem, aber auch Mänaden, Kinder, Tiere – und mittendrin ein vor lauter Traubensaft delirierender Bacchus in einer Schubkarre. Gustav Glück, zeitweise Direktor am Kunsthistorischen Museum Wien, hielt eine Zuschreibung an Michaelina Wautier für „unmöglich“. Jetzt ist der Malerin aus Brüssel just in diesem Haus die Jahresausstellung mit immerhin 29 von 35 zugeschriebenen Ölgemälden gewidmet.

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