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Ulm: Der Lockdown als Glücksfall für die Baustellen in Ulm

Ulm

Der Lockdown als Glücksfall für die Baustellen in Ulm

Sebastian Mayr
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    Die Baustelle in der Ulmer Friedrich-Ebert-Straße.
    Die Baustelle in der Ulmer Friedrich-Ebert-Straße. Foto: Thomas Heckmann

    Seit fast zwei Wochen ist das Parkhaus Deutschhaus gesperrt, dort laufen Sanierungsarbeiten. Nicht bemerkt? Das könnte daran liegen, dass die Geschäfte in der Ulmer Innenstadt wie an allen anderen Orten geschlossen sind. Den jüngst verlängerten Lockdown nutzt die Stadt nun, um bei ihren Bauarbeiten rund um Friedrich-Ebert-Straße und Bahnhofstraße schneller voranzukommen. Es gibt einerseits Verzögerungen. Auf der anderen Seite wird manches, was zunächst für später geplant war, jetzt vorgezogen. Schließlich stören die Einschränkungen derzeit weniger, als es sonst der Fall gewesen wäre. Wenn man so will, ist das heruntergefahrene öffentliche Leben zumindest aus dieser Sicht ein Vorteil.

    Die Zahl der Baustellen in Ulm nimmt nicht ab

    Denn die Zahl der Baustellen nimmt nicht ab. Noch bevor das Mammutprojekt vor dem Ulmer Hauptbahnhof abgeschlossen ist, folgt auf der Ludwig-Erhard-Brücke die nächste große Maßnahme. Ende März geht es dort los. Weil mehr Leute als sonst von zu Hause aus arbeiten, sinkt das Staurisiko auf der Brücke genauso wie in der Friedrich-Ebert-Straße. Das soll nicht heißen, dass Verzögerungen, Baustellen und Lockdown erfreulich wären. Aber wenigstens fallen mehrere schmerzhafte Dinge zusammen.

    Lesen Sie dazu auch den Artikel: Und wieder verzögern sich die Bauarbeiten vor dem Ulmer Hauptbahnhof

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