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Tierquälerei auf Bauernhof: Prozess wegen grausamer Zuständen geplatzt

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Landwirt wegen grausamer Zustände vor Gericht: Doch der Tierquälerei-Prozess ist geplatzt

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    In diesem Stall in Meßhofen dürfen mittlerweile keine Rinder mehr stehen. Der Bauer muss sich wegen Tierquälerei verantworten.
    In diesem Stall in Meßhofen dürfen mittlerweile keine Rinder mehr stehen. Der Bauer muss sich wegen Tierquälerei verantworten. Foto: Alexander Kaya

    Der Mann vom Klauenpflegedienst war zum ersten Mal auf dem Anwesen in Meßhofen. Was er vorfand, macht ihn heute noch fassungslos: „Sowas habe ich noch nie gesehen, und ich habe 20 Jahre Berufserfahrung. So ein ungepflegter Stall.“ Und die Tiere, denen er die Klauen schnitt, seien in einem ausgesprochen schlechten Zustand gewesen, voller Entzündungen. „Das ist nicht normal.“ Dass auf dem Hof so einiges im Argen lag, war auch dem Neu-Ulmer Veterinäramt schon zu Ohren gekommen. Ende August 2023 rückten Behördenvertreter, Tierärzte und Polizisten zu einer großangelegten Kontrolle an. Vier Tiere mussten noch vor Ort eingeschläfert werden, weil ihr Zustand offenbar so schlecht war. Jetzt saß der 62 Jahre alte Landwirt vor der Neu-Ulmer Amtsrichterin Antje Weingart. Die Anklage lautete auf Tierquälerei in fünf Fällen. Doch ein Urteil gab es nicht, denn nach knapp vier Stunden wurde der Prozess abgebrochen.

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