In den vergangenen Tagen hatte sich Thomas Wörle gerne von seiner kämpferischen Seite gezeigt. „Wir glauben voll an uns und werden den Bock umstoßen“, sagte der Cheftrainer des SSV Ulm 1846 Fußball vor dem Zweitliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Zwei Tage später saß er nach der 0:1-Heimniederlage bei der Pressekonferenz und meinte an die Medienschaffenden gerichtet: „Wir sind die Ulmer, wir kämpfen. Morgen stehen wir auf und es geht weiter.“ Seit Dienstagabend ist allerdings klar: Der 43-Jährige wird die Mannschaft auf diesem Weg nicht mehr begleiten. Die Spatzen haben im Abstiegskampf der 2. Bundesliga die Reißleine gezogen und ihren Aufstiegstrainer vorzeitig entlassen. Auch Co-Trainer Max Knauer und Athletiktrainer Christoph Zellner wurden freigestellt – für viele zu diesem Zeitpunkt trotz der anhaltenden sportlichen Krise ein überraschender Schritt. Schließlich war erst vor Kurzem der Vertrag des Trainerstabs bis ins Jahr 2027 verlängert worden.
SSV Ulm 1846 Fußball
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