Alles nahm seinen Anfang durch den damaligen Bürgermeister Erich Josef Geßner, heute Altlandrat. Als überzeugter Europäer wünschte er sich für Vöhringen eine europäische Partnerstadt - ein Anliegen, das er dem Stadtrat vorschlug. Doch das wurde nicht nicht gerade bejubelt. Es gab Bedenken wegen größerer Entfernungen und Sprachbarrieren. Ratsmitglied Werner Zanker hatte einen anderen Vorschlag: Wie wäre es mit einer Stadt in Deutschland? Dieser Gedanke wurde wohlwollend aufgenommen. Geßner sah gleich eine Verbindung zu den Wieland-Werken, weil es früher in Hettstedt Kupferabbau gab. Man tastete sich vorsichtig an die Sache heran - die Hettstedter Stadtoberen waren begeistert. 1990 wurde der Partnerschaftsvertrag abgeschlossen. 25 Jahre später gehen wir im Rahmen einer Serie der Frage nach: Könnte man in der Stadt auch Urlaub machen?
Hettstedt im Mansfelder Land ist eine Reise wert, schon die Landschaft ist reizvoll. Die Stadt liegt im östlichen Vorland des Harzes mit dem höchsten Berg, dem sagenumwobenen Brocken, 1141 Meter hoch. Die Stadt gehört zum Bundesland Sachsen-Anhalt. Zur Landeshauptstadt Magdeburg sind es 50 Kilometer, nach Halle 40 Kilometer. Wenn Kupferbergbau jahrzehntlang die Existenzgrundlage war, so ist es heute die Nichteisen-Metallurgie.
Vöhringen/Hettstedt
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