Die Klinikleitung der KJF Klinik Sankt Elisabeth in Neuburg, einer Einrichtung der Katholischen Jugendfürsorge Augsburg, lud zur Verabschiedung von Chefärztin Astrid Passavant, um so die geleistete Arbeit in Neuburg zum Wohl der Kinder und Jugendlichen zu würdigen. Wie aus einer Mitteilung der Klinik hervorgeht, konnte Geschäftsführer Gerd Koslowski als Gäste unter anderem Chefarztkollegen und Mitarbeiter der KJPP-Abteilung in der festlich geschmückten Personal-Cafeteria begrüßen.
Gerd Koslowski würdigte demnach das Schaffen von Astrid Passavant und schätzte die „immer offenen Worte“ der engagierten Ärztin. Man habe ihr immer angemerkt, dass sie für ihren Bereich kämpfe und auch mit kritischen Worten nicht spare, um notwendige Dinge anzuregen, heißt es weiter. Der Ärztliche Direktor Stephan Seeliger erinnerte daran, wie sich die Anforderungen an diese Abteilung während der 28-jährigen Tätigkeit immer wieder verändert hätten und neue Herausforderungen an das gesamte Team der KJPP gestellt worden sind. Allein das veränderte Kommunikationsverhalten der Jugend habe alle gefordert, da soziale Netzwerke und Messenger-Dienste heutzutage wichtiger zu sein scheinen als der persönliche Austausch.
Chefärztin Astrid Passavant hatte ihre Arbeit am Krankenhaus in Neuburg mit zwei Mitarbeitern begonnen
Als langjährige Weggefährtin bemerkte Bereichspflegeleiterin Gertrud Hecht, dass die KJPP in Neuburg immer eng mit dem Namen Passavant verbunden bleiben werde. Sie hätte damals mit zweieinhalb Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen begonnen und viel aufgebaut. Angefangen von der Tagesklinik, der Kinderstation im zweiten Stock, der Jugendstation mit integrierter Intensivstation und letztlich dem gesamten Ambulanzbereich. Mit Stolz könne man auf ein Spezialtherapeutenteam zurückblicken, welches in seiner breiten Aufstellung seinesgleichen suche.
Astrid Passavant bedankte sich für diese schöne Verabschiedung. Ein großer Dank ging speziell an ihr tolles Team. Als Anerkennung überreichte Geschäftsführer Gerd Koslowski der Medizinerin einen Geschenkkorb und einen Bonsaibaum mit den besten Wünschen für die Zukunft und einer weiteren guten Zusammenarbeit zum Wohl der Kinder und Jugendlichen.
„Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben und uns noch oft über verschiedene Dinge austauschen können“, bekräftigte der Geschäftsführer abschließend.
Bis zu ihrem Ausscheiden Ende September wird sie nun die Staffelübergabe an ihren Nachfolger, Chefarzt Simon Mayer, organisieren.
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