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Weichering: Bürgersprechstunde zu Paketzentrum Weichering: „Eine super Gesprächskultur“

Weichering

Bürgersprechstunde zu Paketzentrum Weichering: „Eine super Gesprächskultur“

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    So soll das Paketzentrum der Deutschen Post aussehen, das zwischen Maxweiler und Weichering ab 2023 entstehen soll.
    So soll das Paketzentrum der Deutschen Post aussehen, das zwischen Maxweiler und Weichering ab 2023 entstehen soll. Foto: DHL

    Das geplante DHL-Paketzentrum in Weichering wirft viele Fragen auf und bewegt die Gemüter. Bürgermeister Thomas Mack und ein Vertreter der Deutschen Post standen deswegen am Freitag erneut Bürgern Rede und Antwort. Anders als bei der ersten Bürgersprechstunde vor drei Wochen kamen auch viele aus Weichering selbst – neun waren es laut dem Bürgermeister. Der zeigt sich zufrieden, vor allem mit der „super Gesprächskultur und dass miteinander geredet wird.“

    Als die Pläne zum Bau für das Millionenprojekt vor wenigen Wochen bekannt wurden, haben einige vor allem eine mangelnde Informationspolitik seitens der Kommunen kritisiert. „Das war aber coronabedingt, sobald wie möglich wollen wir eine größere Informationsveranstaltung machen“, sagt Mack. Der Bürgermeister berichtet eher von Fragen und Unwissenheit, als von pauschaler Ablehnung: „Beispielsweise haben einige gemeint, von dem Zentrum aus beliefern auch kleine Paketfahrer, die dann durch die Dörfer fahren.“ Tatsächlich ist das Zentrum aber nur für Lastwagen geplant. Informationsbedarf gab es auch zu den Fragen, wie viel Gewerbesteuer das Zentrum in die Kassen der Gemeinde spülen wird und wo die Angestellten parken werden.

    Erneut ging es hauptsächlich um die Themen Lärm, Verkehr und Natur - auch für die Maxweiler

    Wie auch bei der ersten Bürgersprechstunde ging es am Freitag außerdem viel um die Themen Lärm, Verkehr und Natur. „Aus Maxweiler befürchten einige, dass die schweren Lastwagen, oder auch Angestellte über den Wasserturm und die Allee abkürzen“, sagt Alexandra Plenk, Ortssprecherin von Bruck und Maxweiler. Gemeinsam mit ihrem Zeller Kollegen Roland Habermeier hat sie einen Fragenkatalog von 15 Bürgern in die Sprechstunde gebracht. Auch die drohende Flächenversiegelung und die Auswirkung auf die Biodiversität und Gefährdung seltener Tiere war Thema. Laut dem Weicheringer Bürgermeister ist hier eine Wiederaufforstung im Verhältnis eins zu zwei geplant, die aber noch von der Unteren Naturschutzbehörde geprüft werde. Die Verkehrsproblematik wolle man mit einer Anliegerstraße lösen und außerdem Oberbürgermeister Bernhard Gmehling ins Boot holen. Der erteilte massivem Berufsverkehr durch Maxweiler bereits eine Absage und sicherte hier Unterstützung zu. Nicht nur Mack lobte die Gesprächskultur, auch die beiden Ortssprecher zeigten sich ernstgenommen. „Wir hatten schon den Eindruck eines engen Austauschs. Unsere Punkte wurden gesammelt und werden dann online veröffentlicht“, sagt Plenk.

    Insgesamt waren es 17 Bürger, die am Freitag das Angebot der Sprechstunde wahrnahmen, der Großteil davon aus Weichering und Maxweiler. Eine dritte Sprechstunde sei vorerst nicht geplant, sollte aber der Bedarf bestehen, ließe sich auch kurzfristig eine anberaumen.

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