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Neuer Insekten-Roboter ist so schnell wie eine Hummel: So soll er im Katastrophenfall helfen

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Neuer Insekten-Roboter ist so schnell wie eine Hummel: So soll er im Katastrophenfall helfen

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    Schnell wie eine Hummel, nur können die Robo-Insekten vom MIT deutlich länger fliegen und da einspringen, wo das Artensterben gefährlich wird.
    Schnell wie eine Hummel, nur können die Robo-Insekten vom MIT deutlich länger fliegen und da einspringen, wo das Artensterben gefährlich wird. Foto: Wolfgang Kumm, dpa (Archivbild)

    Schnell wie eine Hummel, leicht wie eine Büroklammer und eventuell sehr nützlich für die Zukunft: Was da in den Laboren des Massachusetts Institute of Technologie (MIT) herumfliegt, ist kein Insekt, auch wenn es mit dem bloßen Auge fast genauso aussieht. Ingenieurinnen und Ingenieure des MIT bauen und testen winzige Flugroboter, die vielleicht mal wichtige Aufgaben übernehmen und so der Menschheit helfen könnten. Was die Roboter-Insekten alles können und wofür sie eingesetzt werden sollen, erfahren Sie hier.

    Auch interessant: Insekten sind die artenreichste Tierklasse der Welt. Die Evolution hat die meisten von ihnen mit Flügeln ausgestattet, denn das hat einen wichtigen Vorteil. Auch eine wichtige Überlebensstrategie: Im Herbst suchen zahlreiche Spinnen und Insekten Schutz in unseren Wohnungen, um dem kühlen Wetter zu entkommen. 

    Neue Insekten-Roboter: Das können die Mini-Flieger alles

    Eine Gruppe von Ingenieurinnen und Ingenieuren des MIT baut zusammen seit über fünf Jahren Roboter-Insekten und hat Anfang Dezember 2025 eine neue Studie über die Flugbewegungen der Insekten veröffentlicht. Eine neuere Version ihrer fliegenden Mini-Roboter, die von echten Insekten inspiriert sind, kann sich mit seinen größeren, schnell flatternden Flügeln agiler durch die Luft bewegen, schreibt MIT News. Sie können sogar in Formationen fliegen, Loopings vorführen und gegen eine Windturbine ankommen. Gesteuert werden die Roboter-Insekten von Menschenhand, mithilfe eines Controllers.

    Übrigens: Die Europäische Union erlaubt immer mehr Insekten in Lebensmitteln. Doch schon jetzt werden sie in Nahrungsmitteln verarbeitet. Außerdem: Ein Pestizid, das auch in Deutschland eingesetzt wird, könnte die Ursache für Todesfälle in der Türkei sein.

    Neue Insekten-Roboter: So könnten sie in Zukunft im Katastrophenfall helfen

    Die agilen und robusten Insekten-Roboter könnten in Zukunft nützlich werden. Eingesetzt werden sollen sie unter Umständen für Bergungsarbeiten, also wenn Menschen in Krisengebieten oder nach Naturkatastrophen wie nach Erdbeben unter Schutt geborgen werden müssen, schreibt MIT News. Die Mini-Roboter könnten in kleinere Zwischenräume, wo größere Drohnen nicht hinkommen, und gleichzeitig besser fallenden Schutteilen ausweichen.

    In einer weiteren Studie haben sich Studierende des MIT überlegt, die flinken Insekten-Roboter in der Landwirtschaft einzusetzen, um Pflanzen zu bestäuben. Viele Tiere wie Bienen, Vögel und Fledermäuse sind besonders stark vom Artensterben betroffen und fehlen dort, wo Nahrung produziert werden soll. So bedroht das rapide Verschwinden der Biodiversität in Folge von Pestizideinsatz und Klimawandel auch die Lebensgrundlage der Menschen. Roboter wie die vom MIT könnten da eine Lösung bieten.

    Auch interessant: Bei Insekten denken die wenigsten Menschen gleich an Essen oder Süßigkeiten. In Supermarktregalen sind sie trotzdem noch häufig zu finden. Und nun auch auf der Speisekarte im Restaurant: Nach dem Umbau eines beliebten Studenten-Cafés gibt es dort gleich mehrere Gerichte mit Mehlwürmern, Grillen und Heuschrecken.

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