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Neuer Wehrdienst: Bundeswehr soll Führerschein-Kosten übernehmen – wer mit dem Zuschuss rechnen kann

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Neuer Wehrdienst: Bundeswehr soll Führerschein-Kosten übernehmen – wer mit dem Zuschuss rechnen kann

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    Die Bundeswehr soll einen Führerschein-Zuschuss für Freiwillige bezahlen. Um Panzer geht es aber nicht.
    Die Bundeswehr soll einen Führerschein-Zuschuss für Freiwillige bezahlen. Um Panzer geht es aber nicht. Foto: DesignIt/imageBROKER, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Die Wehrpflicht ist zurück – zumindest in einer abgewandelten Form, der „Bedarfswehrpflicht“. Am Mittwoch, 12. November 2025, einigten sich Union und SPD auf einen Kompromiss rund um den Wehrdienst und das wirkt sich für einige auch auf die Führerschein-Kosten aus, wie unter anderem die Tagesschau berichtete. Demnach wird die Musterung für alle Männer im Alter von 18 Jahren verpflichtend, beim Wehrdienst wird aber auf Freiwilligkeit gesetzt. Eine Freiwilligkeit, die eine Grenze kennt.

    Im Einigungspapier der schwarz-roten Koalition ist festgehalten, dass eine bestimmte Anzahl an Wehrdienstleistenden erreicht werden muss. „Grundlage bilden dabei die gegenüber der Nato zugesagten zusätzlichen Fähigkeiten, die einen Gesamtumfang von 260.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten (Zielkorridor 255.000 – 270.000) und rund 200.000 Reservistinnen und Reservisten haben“, zitiert die Bild den entsprechenden Absatz des Papiers. Wenn nach der Musterung eines Jahrgangs nicht genügend Freiwillige gefunden wurden, „braucht es auch eine Verpflichtung“, zitiert die Tagesschau Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU). Damit dieser Fall nicht eintritt, hat die Bundesregierung mehrere Anreize beschlossen. Einer davon betrifft den Führerschein.

    Wehrdienst: Bundeswehr zahlt Freiwilligen einen Führerschein-Zuschuss

    „Der neue Wehrdienst setzt auf Freiwilligkeit durch gesteigerte Attraktivität“, heißt es laut Bild im Einigungspapier. Die Attraktivität wird vor allem durch finanzielle Anreize gesteigert. Freiwillige sollen in Zukunft einen Bruttolohn von 2600 Euro monatlich erhalten. Zum Vergleich: Derzeit beträgt das Gehalt, oder besser gesagt der Sold, von Wehrdienstleistenden 1837 Euro im Monat, wie die Bundeswehr informiert.

    Ein weiterer finanzieller Anreiz bezieht sich auf den Führerschein. „Ab einer Verpflichtungszeit von einem Jahr wird ein Führerscheinzuschuss für Pkw oder Lkw gewährt“, steht laut Bild im Einigungspapier. Wie hoch der Zuschuss für Freiwillige ist, die sich zu einem Wehrdienst von mindestens einem Jahr verpflichten, war zunächst nicht bekannt.

    Klar ist, dass ein Führerschein-Zuschuss gerade aktuell gefragt sein dürfte. Die Kosten für den Führerschein sind zuletzt auf einen Rekordwert gestiegen. Bis zu 4500 Euro müssen Fahrschülerinnen und Fahrschüler teils zahlen, um eine Fahrerlaubnis zu erwerben.

    Auch interessant: Das Mindestalter für den Lkw-Führerschein wird in der Europäischen Union (EU) heruntergesetzt. Außerdem gibt es einen Führerschein für gepanzerte Fahrzeuge.

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