Dass die britische Königsfamilie auf den ehemaligen Prinzen Andrew nicht gut zu sprechen ist, ist schon länger bekannt. Schließlich verlor er schon vor einigen Jahren die finanzielle Unterstützung durch seine Mutter, die 2022 verstorbene Queen Elisabeth II. Und spätestens seit ans Licht kam, dass Andrew gut mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befreundet war, und die Whistleblowerin Virginia Giuffre dem Prinzen posthum schwere Vorwürfe machte, versucht die Royal Family, ihre Verbindungen zu Andrew endgültig zu lösen.
Vergangene Woche zog sein Bruder, König Charles III., die Reißleine und nahm Andrew seinen Prinzentitel weg – fortan heißt er nur noch ganz bürgerlich: Andrew Mountbatten Windsor. Außerdem muss der einstige Epstein-Vertraute die Royal Lodge verlassen, die er mit seiner Ex-Frau Sarah „Fergie“ Ferguson bewohnt. Auch Prinz William hat offenbar nicht mehr viel für seinen Onkel Andrew übrig. Britischen Medienberichten zufolge soll er die Distanzierung des Königshauses gegenüber Andrew maßgeblich bestärkt haben. Der Grund für seine persönliche Abneigung gegen seinen Onkel soll dabei eine Bemerkung Andrews über Williams Frau, Prinzessin Kate, gewesen sein.
Prinz William: kompromissloser Kurs gegen Ex-Prinz Andrew
Prinz William setzt Berichten zufolge schon länger auf einen kompromisslosen Kurs im Umgang mit Andrew. Wie etwa die Daily Mail vermeldete, sei William der Hauptantreiber beim Entzug der offiziellen Aufgaben und Privilegien von Andrew gewesen. Als Thronfolger machte Prinz William deutlich, dass er seinen Vater voll und ganz unterstütze.
Nach Angaben der Daily Mail begrüßt auch seine Frau Kate diese Entscheidung. Der britischen Zeitung zufolge hatten der Prinz und die Prinzessin von Wales deutlich gemacht, dass ein klarer Bruch mit Andrew der einzige Weg sei, auf dem die königliche Familie vorankommen könne. Der britische Historiker und Autor Andrew Lownie schrieb zudem in seiner skandalträchtigen Andrew-Biografie „Entitled – The Rise and Fall of the Yorks“, William verabscheue auch Andrews Ex-Frau und könne es kaum erwarten, dass sein Vater sie beide hinauswerfe.
Streit zwischen Prinz William und seinem Onkel Andrew: „Unhöfliche“ Bemerkung über Kate
Wie die Daily Mail berichtet, beruhe Prinz Williams klarer Kurs gegen Andrew nicht nur auf dem Wunsch, den Ruf des Königshauses zu schützen; beim Groll des Thronfolgers gegen seinen Onkel scheinen auch persönliche Beweggründe eine Rolle zu spielen. Die Zeitung erläutert, dass es eine „unhöfliche“ Bemerkung über Kate gewesen sein soll, die zunächst eine erbitterte Fehde mit seinem Neffen William auslöste.
Von der Bemerkung sei in Lownies Buch „Entitled“ die Rede. Der Autor zitiert darin laut Daily Mail eine Quelle, die behauptet, Andrew habe sich gegenüber der heutigen Prinzessin von Wales respektlos verhalten. Was genau Andrew gegen Williams Frau gesagt haben soll, ist demnach nicht bekannt. Doch es soll gereicht haben, um einen Keil zwischen den Thronfolger und den Bruder des Königs zu treiben.
Übrigens: Ein Tagebucheintrag von Königin Elizabeth II. kurz vor ihrem Tod enthält lediglich fünf Worte. Was die verstorbene Monarchin in ihren letzten Tagen bewegte, hat auch etwas mit einem ihrer Söhne zu tun. Herzogin Meghan wurde während der letzten Stunden von Königin Elizabeth II. ausgeschlossen – ein Schritt, der offenbar auf einen Anruf von König Charles III. zurückzuführen ist.
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