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Schlägereien an der Tagesordnung: Bekannte Skiorte fürchten um Touristen

Tirol

Schlägereien an der Tagesordnung: Skiorte fürchten um Touristen

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    In Skiorten kommt es vor allem beim Après-Ski häufig zu gewaltvollen Ausschreitungen. Was bedeutet das für den Ski-Tourismus?
    In Skiorten kommt es vor allem beim Après-Ski häufig zu gewaltvollen Ausschreitungen. Was bedeutet das für den Ski-Tourismus? Foto: IMAGO/Volker Preusser (Symbolbild)

    Après-Ski gehört für einige Menschen zu einem Tag im Winterurlaub wie der Tag auf der Piste. Doch nicht nur Skifahren und die Party danach stehen an der Tagesordnung. Der ORF berichtet von fast täglichen Körperverletzungen und Schlägereien in Tiroler Skiorten. Dagegen soll nun vorgegangen werden.

    Gewalttaten beim Après-Ski: Nehmen die Vorfälle zu?

    Am Sonntagabend, dem 1. Februar 2026, kam es erneut zu zwei Gewalttaten, mutmaßlich ausgeübt von denselben zwei Personen, kam. Nach einem verbalen Streit zwischen den zwei Unbekannten und einem 29-jährigen Niederländer schlugen die mutmaßlichen Täter laut ORF auf das Opfer ein. Auch als der 29-Jährige am Boden lag, traten die Schläger weiter auf ihn ein - er wurde ins Krankenhaus geliefert. Ein weiterer Mann aus den Niederlanden wurde in dem Gemenge ebenfalls niedergerissen.

    In dem ORF-Bericht ist die Rede von Gewalttaten, die in Tiroler Wintersportgebieten nahezu täglich registriert würden. „Die Palette reicht von Attacken mit Bierkrügen über Schläge ins Gesicht bis hin zu Tritten mit Skischuhen gegen am Boden liegende Opfer“, heißt es dort. Gegenüber dem ORF sagte die Tiroler Polizei allerdings aus, sie sähe keine auffällige Steigerung an Gewalttaten im Vergleich zu den letzten Jahren und auch die Brutalität sei nicht neu.

    Führen Après-Ski-Schlägereien zu einem Image-Problem?

    Zwar komme es laut Polizei nur in Einzelfällen zu Auseinandersetzungen in derart brutalem Ausmaß. Dennoch löst es vor allem in der Tourismusbranche Unsicherheiten aus. Der Ötztaler Tourismusdirektor Oliver Schwarz sagte dem ORF: „Exzesse in der Form, in welcher Form auch immer, wenn es dazu kommt, sind für uns und für das Image natürlich nicht gewünscht. Und wir arbeiten daran, dass wir diese eindämmen.“

    Weiter heißt es, dass die Umsätze in Après-Ski-Lokalen eher zurück zurückgehen würden. Die Gäste würden weniger Alkohol trinken. Dass Drogen eine Rolle spielen könnten, schließt Schwarz nicht aus.

    Dieses Sicherheitskonzept soll in Sölden zur Prävention dienen

    Après-Ski-Orte setzen bereits auf zusätzliche Sicherheitskonzepte. Sölden im Ötztal würde dafür jedes Jahr rund 100.000 Euro ausgeben. Außerdem sollen Alkoholverbote im öffentlichen Raum für mehr Sicherheit sorgen. In der sogenannten „Roten Zone“ ist das Trinken und das Mitführen offener alkoholischer Gefäße verboten, darüber berichtete unter anderem die Frankfurter Rundschau.

    Wie der ORF berichtet, wurde die Polizei von Wintersport-Orten nach mehr Präsenz und Präventionsarbeit in Form von Patrouillen angefragt. Allerdings wurde das vonseiten der Polizei abgelehnt, da es dafür keine Kapazitäten gäbe.

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