Tirol scheint als Wintersport-Destination immer beliebter zu werden. Verzeichnete der Tourismusverband in Tirol in der Wintersaison 2023/24 noch rund 25,7 Millionen Übernachtungen, stieg die Zahl 2024/25 auf mehr als 26,5 Millionen an, wie aus einer Mitteilung von Presse Tirol hervorgeht. Diesen Winter könnte ein weiterer Rekord aufgestellt werden, die Kronen Zeitung berichtete Mitte Januar 2026 von einem Zuwachs von fast zehn Prozent. Eine Entwicklung, die die Frage aufwirft: Woher kommen die meisten Gäste?
Tirol: Woher kommen die meisten Wintersport-Touristen?
Die Wintersportsaison wird in Tirol neben Einheimischen vor allem von Deutschen und Niederländern dominiert. Sie kommen zusammen auf mehr als 60 Prozent der Übernachtungen in Tirol. Laut der Kronen Zeitung haben zuletzt allerdings Gästegruppen aus anderen Ländern stärker zugelegt. Vor allem aus den USA, Großbritannien, Tschechien, Polen und Belgien kommen demnach diesen Winter mehr Urlauberinnen und Urlauber nach Tirol als in den letzten Jahren.
In der Wintersaison 2024/25 gingen mehr als 13 Millionen Übernachtungen auf das Konto deutscher Urlauberinnen und Urlauber, wie aus einer Statistik des Landes Tirol hervorgeht. Aus der Schweiz und Liechtenstein kamen zusammen rund eine Million Wintersport-Begeisterte. Unter den Top fünf befinden sich außerdem Großbritannien und Belgien.
| Nation | Übernachtungen | Anteil (%) |
|---|---|---|
| Deutschland | 13.371.717 | 50,6 |
| Niederlande | 3.853.633 | 14,6 |
| Großbritannien | 1.013.176 | 3,8 |
| Belgien | 998.774 | 3,8 |
| Schweiz und Liechtenstein | 979.864 | 3,7 |
Winter-Tourismus in Tirol: Welche Region ist am beliebtesten?
Im Österreich-Vergleich stellt Tirol klar das beliebteste Bundesland für den Winter-Tourismus dar, wie aus den Daten des Landes Tirol hervorgeht. Auf Rang zwei landete 2024/25 Salzburg, dahinter Wien. Innerhalb Tirols erfreut sich das Ötztal besonders großer Beliebtheit. In der Region wurden rund drei Millionen Übernachtungen registriert.
Zahlreiche Wintersport-Fans zieht es auch nach Paznaun und Ischgl (knapp 2,3 Millionen Übernachtungen) sowie nach Innsbruck und seine Feriendörfer (rund 1,7 Millionen Übernachtungen).
Auch interessant: Wer in Tirol mit dem Auto unterwegs ist, sollte die geltenden Abfahrverbote beachten. Außerdem gibt es eine neue „Bußgeld-Falle“ auf der Brennerautobahn A13.
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