Auch Heino nutzt Social Media inzwischen regelmäßig, um mit Fans in Kontakt zu bleiben. Auf mehreren Kanälen hält der 87-Jährige seine Fans regelmäßig mit Fotos, Videos und Mitteilungen auf dem Laufenden. Bei Instagram folgen dem Schlager-Star fast 70.000 Menschen. Auf der Plattform scheint es jetzt allerdings Probleme zu geben. Heino wird offenbar Opfer einer Masche, die vielen prominenten Persönlichkeiten zu schaffen macht.
Heino warnt seine Fans vor Fake-Profilen
Am 4. Mai 2026 veröffentlichte Heino bei Instagram einen Beitrag, der mit den Worten „Wichtige Info an alle meine Fans“ beginnt. Er klärt auf, dass in letzter Zeit vermehrt Fake-Profile auftauchen würden, „die sich als HEINO, mein angeblich privates Profil oder als mein Manager Helmut Werner ausgeben.“ Heino stellt klar, dass er nur ein Profil betreibe – „heino.offiziell“ – und ein blauer Haken anzeige, dass es sich um seinen offiziellen Auftritt handelt. „Alle anderen Profile sind Fake! Bitte nicht antworten, keine Daten weitergeben und meldet diese Accounts direkt“, appelliert Heino an seine Fans.
Viele Fans kommentierten den Beitrag und bedankten sich bei dem Sänger. Einige erklärten, dass sie bereits von falschen Heinos angeschrieben wurden. Ein Nutzer gab an, dass er sich bereits mit „20 verschiedenen Varianten“ von Fake-Profilen herumschlagen musste. Ein anderer ging ins Detail: „Bin auch reingefallen, einer wollte 5.000 Euro, sehr mies“.
Fake-Profile und Deepfakes als Folge von KI-Entwicklung
Prominente werden immer wieder Ziel von Fake-Profilen, wie im Fall von Heino, oder auch von sogenannten Deepfakes. Darunter versteht man laut der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg „hoch entwickelte digitale Manipulationen, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt werden“. Beispielsweise werden Videos verbreitet, in denen eine täuschend echte Imitation von Taylor Swift für eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Produkt wirbt. Die Fortschritte rund um künstliche Intelligenz haben solchen Betrugsmaschen zuletzt zusätzlichen Auftrieb gegeben.
Swift ist laut einer Analyse des Sicherheitsunternehmens McAfee der Star, der am häufigsten Opfer solcher Betrugsversuche wird. In den Top 10 befinden sich auch Persönlichkeiten wie Scarlett Johansson, Sydney Sweeney, Tom Cruise, LeBron James und Kim Kardashian. McAfee schätzt zudem, dass jeder Zehnte, der mit Fake-Profilen oder Deepfakes in Kontakt kommt, bereits Geld an Betrüger verloren hat – im Durchschnitt rund 525 US-Dollar. Vorsicht ist also nicht nur unter den Fans von Heino geboten.
Auch interessant: Ein Hollywood-Star schwärmt für Heino, wie zuletzt bei der Premiere der Heino-Dokumentation bekannt wurde. Außerdem wurde Heino zum Ritter geschlagen und er hatte eine Audienz beim Papst.
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