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Tödliches Lawinenunglück im Skigebiet Sonnenkopf in Vorarlberg: 41-jähriger Snowboarder tot

Tragödie in Vorarlberg

Vor den Augen seines 15-jährigen Sohnes: Deutscher kommt bei Lawine um Leben

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    Ein Deutscher ist im Skigebiet Sonnenkopf von einer Lawine verschüttet worden.
    Ein Deutscher ist im Skigebiet Sonnenkopf von einer Lawine verschüttet worden. Foto: Jakob Gruber, dpa (Symbolbild)

    Ein 42-jähriger Snowboarder aus Deutschland ist am Mittwochvormittag (18. Februar 2026) bei einem Lawinenunglück in Vorarlberg ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, waren er und sein 15-jähriger Sohn in freiem Gelände unterwegs.

    Das Unglück ereignete sich im Skigebiet Sonnenkopf, das sich nahe der Gemeinde Dalaas im Klostertal befindet. Die Bergstation der Sonnenkopfbahn liegt auf dem Gemeindegebiet von Silbertal.

    Tödlicher Lawinenunfall im Skigebiet Sonnenkopf

    Laut Polizei löste sich ein Schneebrett, als der Vater eine Geländekante befuhr. Er wurde daraufhin mitgerissen und verschüttet. Die Lawine hatte eine Breite von rund 45 Metern und eine Länge von etwa 35 Metern. Der 15-Jährige wurde nicht erfasst und blieb unverletzt. Er wählte umgehend den Notruf und leitete damit die Rettungskette ein.

    Bergretter, Pistenretter, Polizeikräfte sowie mehrere mit LVS-Geräten ausgerüstete Privatpersonen beteiligten sich ebenso wie Lawinensuchhunde, den 41-Jährigen zu finden. Nach Polizeiangaben konnte der Mann etwa nach einer Stunde gefunden werden – doch zu spät. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 42-Jährige noch am Unfallort.

    Snowboarder stirbt nach Lawine in Vorarlberg

    Laut Polizei waren insgesamt 15 Mitglieder der Bergrettung Dalaas und Klösterle, zwanzig freiwillige Passanten mit LVS-Ausrüstung, fünf Mitglieder der Pistenrettung Sonnenkopf und drei Alpinpolizisten. Um die Angehörigen zu betreuen, wurde zudem das Kristeninterventionsteam (KIT) angefordert.

    Ein ähnliches Unglück gab es in Tirol: Hier verschüttete eine Lawine gleich drei Skifahrer. Während zwei von ihnen gerettet werden konnten – auch deshalb, weil sie mit LVS ausgestattet waren –, verstarb ein 71-Jähriger unter den Schneemassen. Alles Weitere zur Tragödie in Fiss lesen Sie hier.

    Dreißig Lawinen in Tirol an einem Tag

    Nicht die einzige Lawine am Mittwoch (18. Februar): Bei dutzenden Lawinenabgängen in Österreich sind nach Angaben der Polizei drei Menschen ums Leben gekommen. Darunter ist ein deutscher Skiwanderer, wie eine Sprecherin der Polizei in Tirol der Deutschen Presse-Agentur sagte. Allein in Tirol seien mehr als 30 Lawinen an einem Tag gezählt worden, hieß es von der Notrufzentrale des Bundeslandes.

    (mit dpa)

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