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Corona-Impfung
18.05.2021

Stiko ändert Corona-Impf-Empfehlung für Schwangere

Schwangere mit einem erhöhten Risiko, sich mit Corona anzustecken, dürfen jetzt selbst entscheiden, ob sie geimpft werden.
Foto: Mascha Brichta, dpa

Schwangeren, die ein erhöhtes "Expositionsrisiko" haben, stellt die Stiko frei, sich gegen Corona impfen zu lassen. Ob das zutrifft, beraten sie mit ihrem Arzt.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat ihre Impfempfehlung für Schwangere erweitert. Zwar betont die Kommission, dass zu Impfungen von Schwangeren aktuell noch sehr wenige Daten vorliegen und die generelle Impfung in der Schwangerschaft deswegen nicht empfohlen wird. Trotzdem können seit der fünften Aktualisierung der Impfempfehlung jetzt auch Schwangere, die "aufgrund ihrer Lebensumstände" ein erhöhtes Risiko haben, sich mit Corona anzustecken, geimpft werden. Somit können Schwangere selbst entscheiden, ob sie sich impfen lassen oder eben nicht. Vorher bedarf es einer "Nutzen-Risiko-Abwägung" und einer ausführlichen Aufklärung durch den Arzt. Bisher hatte die Stiko nur Schwangeren mit Vorerkrankungen und daher einem hohen Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung eine Impfung empfohlen. Für alle anderen Frauen gab es keine Möglichkeit, an eine Impfung zu kommen.

Corona-Impfung: Schwangere können Schreiben beim Impfzentrum vorzeigen

Die Vertreterin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in der Stiko, Marianne Röbl-Mathieu, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe dazu Folgendes: "Es ist ein Signal an die Politik, aber auch an die betreuenden Frauenärzte, dass man Schwangeren eine Impfung nach individueller Prüfung großzügig empfehlen kann." Schwangere könnten ein entsprechendes Schreiben beim Hausarzt oder im Impfzentrum vorzeigen, wenn der Frauenarzt die Impfung nicht selbst vornimmt. (AZ)

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