Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj begrüßt Bundestagsentscheidung zu Holodomor
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Kommentar: Impfen ist die beste Öffnungsstrategie

Impfen ist die beste Öffnungsstrategie

Kommentar Von Michael Pohl
02.03.2021

Schnelltests, Hygienekonzepte und Apps reichen nicht für eine Rückkehr zur Normalität. Ohne ein besseres Impfkonzept droht der Rückfall. Möglichkeiten gibt es.

Wie nach der ersten Welle ertönt in der Politik ein schwer erträgliches Konzert aus lauten Rufen nach Lockerungen und eindringlichen Warnungen vor einer erneuten Eskalation der Pandemie. Schürten viele vor einem Jahr die „Corona-App“ als große Hoffnung, preisen nun fast die gleichen Vertreter Schnelltests als Allheilmittel.

Doch zwei Dinge unterscheiden die Lockerungsdebatte der ersten und der zweiten Welle grundlegend. Auf der negativen Seite sind es die Virusmutationen. Sie drohen alle Lockerungsbemühungen schnell wieder zunichte zu machen.

Zu große Erwartungen an Schnelltests sind riskant

Die gefährlichen Virusvarianten tragen bislang nicht zufällig allesamt Namen von Nationen, die es mit der Pandemiebekämpfung lässig nahmen: Großbritannien, Brasilien, Südafrika. Ein Hinweis der Natur, dass Verdrängen und Selbstüberschätzung in der Pandemie alles andere als hilfreich ist.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Datawrapper-Grafik anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Datawrapper GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Der zweite Unterschied ist ein umso positiveres Zeichen der Hoffnung: Es gibt Impfstoff und Monat für Monat mehr davon. Die Erfahrung aus einem Jahr Pandemie zeigt, dass es für die Bundesrepublik keine bessere Strategie geben kann als Impfen: Zu große Erwartungen an Selbsttests zu knüpfen ist riskant: Im Vorreiterland Österreich drehen sich die Infektions- und Todeszahlenkurven langsam, aber deutlich Richtung dritte Welle.

Großbritannien könnte beim Impfen Vorbild sein

Wer ein internationales Vorbild sucht, schaut zwar gerne auf Israel. Doch das Land hat auf clevere Weise deutlich mehr Impfstoff bestellen können als andere. Als realistisches Vorbild taugt deshalb ausgerechnet Großbritannien. Es kämpft sowohl mit den Mutationen als auch mit knappem Impfstoff. Das Land setzt vor allem auf den hierzulande zu Unrecht in Verruf geratenen Impfstoff von AstraZeneca.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Datawrapper-Grafik anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Datawrapper GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Die Briten sind nicht nur stolz darauf, dass das Mittel dank langer Coronaviren-Forschung von ihrer Elite-Universität Oxford entwickelt wurde. Vor allem haben die Briten aber ihre Impfungen radikal beschleunigt. Sie legen die jeweilige zweite Dosis nicht im Kühlschrank zurück, sondern verimpfen in einer nationalen Kraftanstrengung fast Tag und Nacht, was geht, und vertrauen auf Nachschub. Zudem strecken sie die Zeit zwischen der Zweifachimpfung. Überraschend stieg damit die Wirksamkeit sogar. Großbritannien kann dank wachsenden Impfschutzes langsam, aber ohne jenes unberechenbare Risiko wie in Österreich Schritt für Schritt seinen harten Lockdown lockern.

Deutschland machte bei AstraZeneca schwere Fehler

Deutschland ist, wie bei fast allem, was in der Pandemie wichtig wäre, zu langsam, zu umständlich und auf Sonderwege fixiert. Die Ständige Impfkommission hat der Impfkampagne einen gefährlichen Bärendienst erwiesen, indem sie nicht der europäischen Empfehlung gefolgt ist, AstraZeneca auch für über 65-Jährige zuzulassen.

Gesundheitsminister Jens Spahn versäumte es sträflich, sich darauf vorzubereiten, dass viele Deutsche den AstraZeneca als zweitklassig empfinden könnten, und ließ die Diskussion zunächst einfach laufen. Das Informationsdesaster droht sich in wenigen Wochen zu wiederholen, wenn der nächste Impfstoff von Johnson & Johnson zugelassen wird. Eine moderne Aufklärungs- und Impfkampagne, die diesen Namen verdient, schuldet der sonst um Selbstmarketing nie verlegene CDU-Minister bis heute. Der junge Politiker wird immer mehr von einem Teil der Lösung zum Teil des deutschen Problems.

Dabei könnte auch Deutschland mit schnelleren Impfungen nach britischem Vorbild mit einer „Impfwelle“ vor die Infektionswelle kommen. Laut Medizinern sogar bereits zu Ostern. Auch wenn es unpopulär ist, sollte sich die Bund-Länder-Konferenz deshalb mehr über schnelleres Impfen als Lockerungen den Kopf zerbrechen.

Lesen Sie dazu auch:

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

02.03.2021

Also ich haben noch keinen Test mitgemacht und werde auch keinen machen. Kassandra Lauterbach hat gestern im TV, inm irgendeiner TalkShow gesagt: 4 von 10 Infektionen werden, selbst mit besten Testmitteln, NICHT erkannt. BRAVO. Impfen? Bringt nach heutigem Wissen höchstens einen Zeitgewinn. Wie lange hält die 70%-80% Immunität? Ein Jahr, wie z.B. bei der Grippe? Man muß sich damit abfinden: so wie das Virus derzeit weltweit, in allen seinen Schattierungen, bekämpft wird - werden wir es nicht mehrt los.