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Neujahrsansprache
30.12.2020

Merkel über Corona-Pandemie: "Eine historische Krise"

Angela Merkel denkt in ihrer Neujahrsansprache auch an die Trauernden.
Foto: Markus Schreiber, dpa

In ihrer letzten Neujahrsansprache als Kanzlerin schwört Angela Merkel die Menschen auf harte Monate ein und macht zugleich Hoffnung auf bessere Zeiten.

Zum Schluss wird sie dann doch noch ein wenig persönlich. Sie, die so selten in ihr Innerstes blicken lässt. Der das Gefühlige so fern liegt. Doch die Corona-Krise hat auch Angela Merkel verändert. „Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfunden – und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen“, sagt die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache. Es wird ihre letzte sein. In gut neun Monaten soll ein neuer Regierungschef ein Land übernehmen, das durch eine schwere Krise gegangen ist. Ein Land, das seiner Kanzlerin im Endspurt ihrer Karriere noch einmal alles abverlangt hat. So häufig wie nie zuvor in den vergangenen Jahren hatte sich Merkel 2020 direkt an die Bevölkerung gewandt und auch mit ihrem ungewohnten Flehen dafür gesorgt, die Motivation allen Zumutungen zum Trotz hoch zu halten. Doch die Geduld lässt nach, die Kraft schwindet. Dabei soll schon in der kommenden Woche die Verlängerung des Lockdowns beschlossen werden.

Merkel lobt in der Neujahrsansprache die Disziplin der Bevölkerung

„Die Coronavirus-Pandemie war und ist eine politische, soziale, ökonomische Jahrhundertaufgabe“, sagt die Kanzlerin. „Sie ist eine historische Krise, die allen viel und manchen zu viel auferlegt hat.“ Ein Kraftakt sei es gewesen, durch diese Pandemie zu schreiten, gerade, weil es kaum gesichertes Wissen über das neue Virus gegeben habe. „Wir mussten Entscheidungen treffen, von denen wir zunächst nur hoffen konnten, dass sie sich als richtig erweisen würden“, betont die Bundeskanzlerin und wendet sich auch deshalb an diejenigen, die einen Angehörigen an die Krankheit verloren haben. „Ich kann nur ahnen, wie bitter es sich anfühlen muss für die, die wegen Corona um einen geliebten Menschen trauern oder mit den Nachwirkungen einer Erkrankung sehr zu kämpfen haben, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet wird“, sagt sie. Am Ende dieses atemlosen Jahres sei daher nun der Moment gekommen, innezuhalten und die Trauer zuzulassen. Ich kann ihren Schmerz nicht lindern. Aber ich denke an sie“, sagt Merkel.

Es sei die Haltung der großen Mehrheit der Bevölkerung gewesen, die dafür gesorgt habe, dass so manche Befürchtung nicht eingetreten sei. Viele seien über sich hinausgewachsen, Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter von Gesundheitsämtern, Verkäuferinnen und Lehrer. Begeistert sei sie, dass so viele Menschen diszipliniert die Maske tragen würden. „Darin drückt sich für mich aus, was ein Leben in einer menschenfreundlichen Gesellschaft erst möglich macht: Rücksichtnahme auf andere, die Einsicht, sich selbst auch einmal zurückzunehmen, das Bewusstsein von Gemeinsinn.“

 

Die Bundeskanzlerin dämpft Erwartungen an das neue Jahr

Und deshalb will Merkel Zuversicht verbreiten für 2021: „Seit wenigen Tagen hat die Hoffnung Gesichter: Es sind die Gesichter der ersten Geimpften, der ganz Alten und ihrer Pfleger und Pflegerinnen, des medizinischen Personals auf den Intensivstationen – nicht nur bei uns, sondern in allen europäischen und vielen anderen Ländern.“ Täglich würden mehr Alters- und Berufsgruppen dazukommen. „Auch ich werde mich impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin“, sagt die Kanzlerin.

Und doch kann auch Merkel nichts schönreden. „Diese Tage und Wochen, da gibt es nichts zu beschönigen, sind schwere Zeiten für unser Land. Und so wird es auch noch eine ganze Weile bleiben“, erklärt sie.

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