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Warum es eine große Steuerreform dringend braucht

Kommentar

Es braucht eine große Steuerreform, Herr Klingbeil!

Stefan Küpper
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    Der Finanzminister hat eine Ansage an seine Kabinettskollegen gemacht. (Archivbild)
    Der Finanzminister hat eine Ansage an seine Kabinettskollegen gemacht. (Archivbild) Foto: Fabian Sommer/dpa

    CDU/CSU und SPD sollten sich, wenn sie tatsächlich die letzten drei Jahre ihrer Regierungszeit beschreiten und gemeinsam zu Ende gehen wollen, eines (ist nicht neu) ins Gedächtnis rufen: Sie, ihre Befindlichkeiten und die Karrieren des Personals sind den Bürgerinnen und Bürgern ziemlich egal. Was diesen nicht egal ist: der Zustand des Landes und der ihres Geldbeutels (Reihenfolge unklar).

    Was also – bitte sehr – nicht verlangt ist, sind die nächsten Volten, im Bemühen, die 1000-Euro-Prämie-Trümmer aufzusammeln – und irgendwie zu flicken. 1000 Euro sind nicht wenig. An Haben oder Nichthaben entscheidet sich aber kein Lebenslauf. Gleiches gilt für den Tankrabatt. Mit einer Steuerreform, die dringlich ansteht, verhält sich das ganz anders. Hier könnte diese Regierung zeigen, dass noch mehr in ihr steckt, als das zerraufte Angesicht hoffen lässt. Wenn die gelingt, ist viel mehr gewonnen als mit dem Prämien- und Rabatt-Klein-Klein.

    AfD liegt in Umfrage fünf Punkte vor der Union

    Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Achim Brötel, ein bodenständiger Mann, hat von der Bundesregierung gefordert, endlich „eine demokratische Verantwortungsgemeinschaft“ zu bilden. Zurecht. In einer neuen Umfrage liegt die AfD fünf Punkte vor der Union. Mehr denn je gilt: Nur das Land zählt, Partei-Befindlichkeiten: siehe oben.

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