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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. Juli

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. Juli

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. Juli
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 28. Juli Foto: AZ-Grafik

    Die Angst vor einem Mangel an Gas ist auch an der deutsch-österreichischen Grenze spürbar. Im Mittelpunkt der Debatte: ein Gasspeicher in Haidach nahe Salzburg. Bislang wurden über ihn ausschließlich Haushalte und Unternehmen in Bayern versorgt, nun will auch Österreich den Speicher ans Netz anschließen. Ein Vertrag soll die gemeinsame Nutzung regeln, doch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat nach eigener Aussage den Eindruck, dass bisher "nur für Österreich etwas passiere, und nicht für Bayern". Meine Kollegen Michael Kerler und Werner Reisinger haben mit Wirtschaftsexperten über die Bedeutung des Gasspeichers in Haidach für die bayerische Energieversorgung gesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier.

    Der Tag: Die Kämpfe im Kriegsgebiet Donezk nähern sich weiter den Städten Bachmut und Soledar. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs konnten einige Angriffe abgewehrt werden, trotzdem habe Russland Teilerfolge erzielt. Dutzende Orte in der Region seien sowohl mit Artillerie als auch über Luftangriffe beschossen worden. 20 Raketen habe das Nachbarland Belarus ukrainischen Angaben zufolge außerdem in der Nacht auf Donnerstag auf ein Gebiet nördlich von Kiew gefeuert. Gleichzeitig nimmt die ukrainische Gegenoffensive im von Russland besetzten Gebiet Cherson nach Einschätzung des britischen Geheimdiensts Fahrt auf.

    Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

    Die Lage: Viele Menschen in Deutschland bangen schon jetzt vor der Gasrechnung für den kommenden Winter. Obendrauf sollen Verbraucherinnen und Verbraucher nun eine Gas-Umlage zahlen, kündigte die Bundesregierung an. So will sie verhindern, dass Gasversorger, die bislang russisches Gas bezogen haben, wegen gestiegener Einkaufspreise Insolvenz anmelden müssen. Eine Entscheidung, die vor allem Bürger mit kleinem Geldbeutel trifft, kommentiert mein Kollege Stefan Lange.

    Die Region: Ein Comeback des Atomkraftwerks in Gundremmingen? Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger brachte das angesichts der Energiekrise als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine ins Gespräch. Bürgerinnen und Bürger in der 1400-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Günzburg zeigen sich wenig begeistert von dieser Idee, ebenso wenig der Bürgermeister. Teile der Anlage seien bereits abgebaut, sagt er. Warum der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Joachim Bühler, eine Reaktivierung des Atomkraftwerks trotzdem für machbar hält, lesen Sie hier.

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    Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App "Augsburger Allgemeine News" herunterladen (hier für Android-Nutzer und hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

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