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Krieg in der Ukraine: Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. Mai

Krieg in der Ukraine

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. Mai

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    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. Mai
    Das Update zum Ukraine-Krieg vom 30. Mai Foto: Augsburger Allgemeine

    Der russische Angriffskrieg ist eine Belastungsprobe für das ukrainische Gesundheitssystem. Die Ärztin Alla Malaytska führt in Cherson eine Klinik – und kämpft an mehreren Fronten. Die Stadt steht unter regelmäßigem Beschuss. Am Tag des Interviews trifft es ein anderes Krankenhaus in der Stadt. Eine Krankenschwester wird schwer verletzt. 

    Doch auch die Klinik von Alla Malaytska bleibt nicht unbeschadet: „150 Fenster sind in unseren Gebäuden durch Druckwellen von Explosionen zu Bruch gegangen“, sagt die Klinikleiterin. Vor wenigen Tagen schlug eine Grad-Rakete ins Dach. „Schon repariert“, sagt sie stolz. In die Fensterrahmen sind jetzt Sperrholzplatten genagelt oder neues Glas eingepasst. Mehr als 1000 Krankenhäuser und andere Einrichtungen der Gesundheitspflege, so die offiziellen Angaben, wurden seit der Invasion in der Ukraine beschädigt oder völlig zerstört. Immer wenn Alarm ist, müssen die Patienten in den Luftschutzkeller gebracht werden – frisch Operierte, Schlaganfall-Patienten und viele, für die der Transport eigentlich zu kräftezehrend ist. Unser Korrespondent Till Mayer berichtet aus der Ukraine: Zwischen Schlaganfall und Schutzbunker: Das harte Leben einer Ärztin in der Ukraine.

    Der Tag: Der russische Krieg gegen die Ukraine entwickelt sich mehr und mehr zu einem Drohnenkrieg. In der Nacht auf Dienstag hat Russland die Hauptstadt Kiew angegriffen. Zwar wurden mehr als 20 Drohnen durch die ukrainische Luftabwehr noch in der Luft zerstört. Allerdings stürzten Splitter der russischen Waffen auf Wohnhäuser hinab, wodurch eine Frau getötet und eine Frau verletzt wurden. Das meldet die Staatsagentur Ukrinform unter Berufung auf den Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko. Noch nie seit Beginn des Kriegs gab es in der Hauptstadt so viele Drohnen- und Raketenangriffe wie in diesem Mai.

    Doch nicht nur über der Ukraine waren Drohnen unterwegs. Wenige Stunden nach den Angriffen auf Kiew waren auch in Moskau einige Straßen von Polizei, Feuerwehr und Geheimdienst umstellt. Es ist ein Erwachen, bei dem die Russinnen und Russen spüren können, wie sich Krieg anfühlt, also das, was sie seit mehr als 15 Monaten offiziell "militärische Spezialoperation" nennen. Für die Drohnenangriffe auf die russische Hauptstadt machte der Kreml sofort die Ukraine verantwortlich. Doch Kiew weist eine direkte Beteiligung zurück. Meine Kollegin Inna Hartwich berichtet aus Moskau.

    Alle Nachrichten zum Verlauf des Krieges können Sie stets in unserem Liveticker nachlesen.

    Die Lage: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die russischen Luftangriffe auf zivile Ziele verurteilt. Der Kanzler habe zudem weitere deutsche Unterstützung zugesagt, in enger Abstimmung mit europäischen und internationalen Partnern, teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin mit.

    Bild des Tages:

    Foto: Evgeniy Maloletka/AP

    Die ukrainische Luftabwehr fängt beim dritten russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt innerhalb der letzten 24 Stunden eine Shahed-Drohne in der Luft ab.

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    (mit dpa)

    Damit Sie den Überblick behalten, wollen wir Sie in diesem Update am Abend über die wichtigsten Ereignisse informieren: Was ist am Tag passiert? Wie schätzen unsere Autorinnen und Autoren die Lage ein? Welche Auswirkungen des Krieges sind vor Ort in Bayern zu spüren? Um das Update regelmäßig zu erhalten, sollten Sie die Push-Meldungen aus unserer Redaktion abonniert haben. Dafür müssen Sie sich nur die App "Augsburger Allgemeine News" herunterladen (hier für Android-Nutzeruund hier für iPhone-Nutzer) und die Push-Mitteilungen abonnieren. Wenn Sie sich durch diese Zusammenfassung gut informiert fühlen, empfehlen Sie das Update zum Krieg in der Ukraine gerne weiter. Alle Folgen des Nachrichtenüberblicks finden Sie auf einer Sonderseite.

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