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Mit dieser Maßnahme kann die Wohnungsnot gelindert werden

Kommentar

Geht nicht? Gibt‘s nicht! Mit allen Mitteln gegen die Wohnungsnot

Michael Stifter
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    Der Weg zum Mietvertrag wird für immer mehr Menschen zum Marathon.
    Der Weg zum Mietvertrag wird für immer mehr Menschen zum Marathon. Foto: Sebastian Kahnert, dpa

    Deutschland ist in den bequemen Jahrzehnten des Wohlstands zu einer Geht-Nicht-Republik geworden. Wo andere unkonventionelle Wege wagen, zimmern wir erst einmal ein allumfassendes Regelwerk zusammen. Und nachher stellen wir dann schulterzuckend fest, dass vieles halt nicht geht, weil es ja gegen die Regeln verstößt. So wird Deutschland nicht aus der Krise kommen. Gerade bei so elementaren Herausforderungen wie der Wohnungsnot braucht das Land mehr von der hemdsärmeligen Heimwerker-Mentalität: Geht nicht? Gibt’s nicht!

    Deutschland kann sich leer stehende Gebäude nicht leisten

    Wenn in den Innenstädten immer weniger Büroflächen gebraucht werden, Wohnraum aber umso dringender, dann müssen Bund, Länder und Kommunen alles dafür tun, dass aus dem einen eben das andere wird. Deutschland kann es sich nicht leisten, Büros und Gewerbeimmobilien leer stehen zu lassen, während zugleich so viele Menschen keine Wohnung finden. Ein Anfang ist gemacht, aber eben nur ein Anfang.

    Und ja, auch damit lassen sich nicht alle Probleme lösen. Aber das darf kein Argument dafür sein, es gar nicht erst zu versuchen. Weniger regeln, mehr machen, das muss die Devise sein – nicht nur auf dem Wohnungsmarkt. Und dann werden die Deutschen womöglich bald feststellen: Geht eben doch!

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