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Warum die Bundesregierung alles für günstigere Wohnungen tun muss

Kommentar

Jede Möglichkeit nutzen, mehr Wohnraum zu schaffen

Stefan Küpper
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    Wer in München eine günstige Wohnung sucht, benötigt viel Zeit.  (Archivbild)
    Wer in München eine günstige Wohnung sucht, benötigt viel Zeit. (Archivbild) Foto: Peter Kneffel, dpa

    Da Appartements und Häuser gerade in den Großstädten seit Jahren überteuert sind, ist es eine gute Nachricht, dass sich der Wohnungsbau allmählich belebt. Ein Plus von 13 Prozent an Genehmigungen im Vorjahresvergleich der ersten drei Quartale ist vielleicht noch keine Trendwende, aber besser als nichts. Dennoch sind die Zahlen des Statistischen Landesamtes eine gute Nachricht.

    Das gilt auch für die Pläne der Bundesregierung, weitere Anreize dafür zu setzen, aus leer stehenden Gewerbeimmobilien und Büros Wohnungen zu machen. Die Staatsregierung tut das auch schon länger. Bis klar ist, wie erfolgreich diese Programme sind, muss noch viel Mörtel angerührt werden. Experten weisen zu Recht auf die – trotz des Bau-Turbos verbleibenden – baurechtlichen Hürden hin.

    Wohnraummangel trifft alle Bevölkerungsschichten

    Und trotzdem ist es richtig, dass Schwarz-Rot alles versucht, um für Entlastung zu sorgen, wo es halt geht. Wohnen betrifft halt wirklich alle. Umso erstaunlicher, wie unzureichend sich die Vorgänger-Regierungen gekümmert haben. Richtig erkannt hat hier das Wählerpotenzial nur die Linke. Zumal der aktuelle Report des Mieterbundes zeigt, dass auch die Mittelschicht immer mehr unter Druck gerät. Welche Zustimmung wohl eine Bundesregierung bekäme, die dieses Problem tatsächlich in den Griff bekäme?

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