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Hunde im Winter: Warum kann das Fressen von Schnee ihnen schaden?

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Hunde im Winter: Warum kann das Fressen von Schnee ihnen schaden?

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    Schnee ist für Hunde mit Vorsicht zu genießen. Worauf beim tierischen Schneeverzehr zu achten ist.
    Schnee ist für Hunde mit Vorsicht zu genießen. Worauf beim tierischen Schneeverzehr zu achten ist. Foto: Konstantin, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Ein Hund tollt ausgelassen in Schneebergen umher und sorgt damit bei vielen Menschen für Glücksgefühle. Damit unsere geliebten Vierbeiner sich dabei selbst nicht zu Schaden kommen, sind einige Dinge zu beachten.

    Experten, wie die Tierklinik München, warnen davor, dass zu viel Schnee gesundheitliche Risiken für Hunde bergen kann. Mit den Tipps in diesem Artikel können Sie Ihren Hund bestmöglich schützen.

    Hunde: Daher gilt Vorsicht beim Verzehr von Schnee

    Für zahlreiche Hunde sorgt die weiße Winterpracht für Freude und Aufregung. Als Hundebesitzer ist bei aller Euphorie über den Schnee dennoch ihre Wachsamkeit gefragt. Die Neugier des Hundes kann nämlich schnell dazu führen, dass der Schnee probiert oder genossen wird. Kleine Mengen von Schnee sind in den meisten Fällen ungefährlich. Warum kann das Fressen von Schnee dann schaden? 

    Schnee, besonders solcher, der an Straßenrändern oder Parkplätzen liegt, kann Rückstände von Salz, Chemikalien oder Schadstoffen enthalten, die für Hund und Mensch schädlich sein können. Die Tierarztpraxis Nymphenburg gibt an, dass das Streusalz die Magenschleimhaut des Hundes reizen kann. 

    Schon gewusst?

    In einigen Fällen sind Frostschutzmittel im Streusalz enthalten. Dieses Frostschutzmittel ist nicht nur giftig für Hunde, sondern verleitet sie aufgrund seines besonderen Geschmacks dazu, noch mehr Schnee zu fressen.

    Daran erkennt man, dass der Hund an einer Schnee-Gastritis leidet

    Eine Schnee-Gastritis bei Hunden ist eine Magenschleimhaut-Entzündung, die durch Reizungen ausgelöst wird.

    Obwohl die Schnee-Gastritis gemäß den Angaben des Bundesverbands für Tiergesundheit keine schwere, unheilbare Erkrankung ist, ist sie für unsere geliebten Vierbeiner dennoch unangenehm. Damit Sie die Anzeichen frühzeitig erkennen können, achten Sie auf die folgenden Beschwerden:

    • Bauchschmerzen (erkennbar an einer angespannten Bauchdecke und einem aufgekrümmten Rücken)
    • Gurgeln im Magen oder Darm
    • Durchfall (in besonders extremen Fällen sogar blutiger Durchfall)
    • Speicheln
    • Würgen
    • Erbrechen
    • Husten
    • Fieber

    Sollte ein Hund Unwohlsein und diese Symptome aufweisen, ist der Gang zum Tierarzt empfehlenswert. Die Schnee-Gastritis lässt sich nämlich mit den richtigen Medikamenten gut behandeln.

    Nützliche Tipps für alle Hunde im Schnee

    Ausgerüstet mit den folgenden Tipps, steht einem Winterabenteuer mit Hund nichts mehr im Weg. Das ist im Schnee zu beachten: 

    • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Beobachten Sie Ihren Hund sorgfältig, während er im Schnee spielt. Achten Sie darauf, dass er keinen Schnee aus Bereichen frisst, die möglicherweise mit Streusalz versehen sind.
    • Sauberkeit gewinnt: Nach einem Spaziergang im Schnee ist es ratsam, die Pfoten des Hundes abzuwischen und auch seine Schnauze zu reinigen. Auf diese Weise wird das Risiko verringert, dass der Hund zu viel Schnee schluckt.
    • Spielregeln anpassen: Um das Schlucken von Schneebrocken zu vermeiden, sind Schneeball-Werfen und Fang- oder Suchspiele zu umgehen.

    Weitere Empfehlungen zum Thema Haustiere: Die Top 10 kleinsten Hunderassen der Welt und diese 10 Rassen eignen sich als Familienhunde.

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