Wer mit Kind reist, wählt bei Städtetrips Hotels nach anderen Kriterien aus. Zimmergröße? Egal, man ist ja ohnehin dauernd draußen. Design-Ausstattung? Nett aber kein Muss. Ruhige Lage? Lieber zentral, weil: wie laaangeee noooch? Bällebäder? Auf gar keinen Fall (keine Lust auf aktive Immunisierung im Urlaub). Pool? Warum eigentlich nicht, wenn’s mal regnet. Kicker? Jaaaaa, Mamaaaaa.
Wie ein Zimmer in einem breitgezogenen Wabenhotel
Und so kam es, dass wir im Steelhouse mitten in Kopenhagen gelandet sind, einem Luxus-Hostel mit gemütlichem Industrie-Chic. Das Doppelzimmer war ungefähr so groß, wie ein etwas in die Breite gezogenes Wabenhotel-Zimmer – ein Bett zwischen Balkonfenster und Badezimmerwand (praktischer eingebauter Rausfallschutz für kleine Kinder), am Fußende ein schmaler Gang zur Tür, ein Balkon – das war’s. Hyggelig, dachten wir uns beim Checkin. Schon klein, aber irgendwie auch gemütlich. Passt ja zu Dänemark. Und überhaupt: Wo ist der Kicker? Und: Mist, wo ist das Kleingeld?!?
Kicker, Skater und Plantscher - im Steelhouse geht was
Zum Glück das Kind dann doch vom Tischfußball abziehen können und schnell Kopenhagen erkundet. Der S-Bahnhof Vesterport liegt drei Seitenstraßen weiter. Das lebhafte Schlachthof-Viertel Kodbyen mit den Food-Markets ist um die Ecke. Spannend mit Kindern auch die riesengroße Skateranlage Fælledparken Skate Park.
Ach ja, und dann noch das Schwimmbad. Falls abends noch etwas Energie übrig ist. Gute Größe, sogar ein paar Kraulzüge möglich. Und das Kind? Schafft zum ersten Mal eine Bahn ohne Schwimmflügel und Pause. Am Beckenrand eine begeisterte Mutter. An der Wand die kleine Meerjungfrau.
Steelhouse Kopenhagen, Herholdtsgade 6, DK-1605 København, DZ ca 70 Euro, https://www.steelhousecopenhagen.com
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