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Geheimtipps für den Türkei-Urlaub: Diese Reiseziele liegen abseits der Touristenmassen

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Geheimtipps für den Türkei-Urlaub: Diese Reiseziele liegen abseits der Touristenmassen

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    Neben populären Touristenorten bietet die Türkei auch weniger bekannte Reiseziele.
    Neben populären Touristenorten bietet die Türkei auch weniger bekannte Reiseziele. Foto: HuseyinEren, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Mit ihrer beeindruckenden Vielfalt zieht die Türkei Jahr für Jahr zahlreiche Urlauber an. Traumhafte Strände, spektakuläre Wanderrouten in den Bergen und jahrtausendealte Kulturstätten machen das Land zu einem begehrten Reiseziel für Erholungs- wie Aktivurlauber. Wie das türkische Magazin turkiyetoday.com berichtet, empfing das Land allein im Jahr 2025 mehr als 50 Millionen Besucher. Auch bei deutschen Touristen erfreut sich die Türkei großer Beliebtheit. Laut einer Reiseanalyse des Deutschen Reiseverbandes (DRV) war die Türkei 2024 das drittbeliebteste Auslandsreiseziel der Deutschen. Doch abseits der bekannten Touristenhochburgen verbergen sich Regionen, die bislang nur von wenigen Urlaubern entdeckt wurden. In diesem Artikel finden Sie eine Auswahl an Orten in der Türkei, die noch als wahre Geheimtipps gelten.

    Strandurlaub in der Türkei: Welche Küstenregionen liegen abseits der Touristenmassen?

    Neben populären Urlaubsregionen wie Belek, Side und Alanya im Osten von Antalya gibt es südwestlich der Millionenstadt noch andere Gegenden, die von vielen Touristen oft gar nicht als Reiseziel wahrgenommen werden. So berichtet das Reisemagazin Merian beispielsweise von menschenleeren und naturbelassenen Mittelmeerbuchten, die sich hinter den bekannten Badeorten Kemer und Tekirova verstecken. Dort erwarten Besucher unter anderem die geschützten Buchten Teke Koyu und Beycik Bükü, die am besten per Boot oder durch kurze Wanderungen zu erreichen sind. Dank des glasklaren Wassers gehört dieser Küstenabschnitt Merian zufolge zu den besten Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten in der Region.

    Rund 20 Kilometer weiter südlich liegt der Ort Çıralı, der mit seinem drei Kilometer langen Sandstrand mitten im Naturschutzgebiet beeindruckt. Ein besonderes Highlight: Jedes Jahr kommen hier Hunderte von Schildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Aus diesem Grund hat sich der Ort laut Merian auch dem „Slow-Travel-Konzept“ verschrieben: „Statt All-Inklusive-Resorts können Gäste in Lodges, Boutique-Hotels und Baumhäusern übernachten.“ Kulturinteressierte haben zudem die Möglichkeit, Ruinen der antiken Stadt Olympos zu besichtigen, wie etwa reisereporter.de berichtet. Am Ende des Strandes findet man demnach Überreste eines Theaters, ein fünf Meter hohes Tempeltor sowie mehrere Sarkophage.

    Türkei fernab der Touristenhochburgen: Welche versteckten Reiseziele sollten Urlauber kennen?

    Üppige Lavendelfelder sind nicht nur in der französischen Provence zu finden. Von Ende Juni bis Mitte August erblühen im Dorf Kuyucak, welches 50 Kilometer von der Provinzhauptstadt Isparta entfernt liegt, die Blumen mit dem betörenden Duft und färben die Landschaft lila. Nach Angaben von reisereporter.de stammen 93 Prozent der gesamten Lavendelproduktion der Türkei von hier. Ursprünglich als Projekt gedacht, das der ländlichen Bevölkerung neue Einnahmequellen liefern sollte, wächst dadurch inzwischen auch das touristische Interesse an Kuyucak. Dem Bericht zufolge hat sich das Dorf „zu einem Zentrum des Ökotourismus“ entwickelt. Aussichtspunkte zwischen den Feldern laden zu Wanderungen sowie Fahrrad- oder Fototouren durch die lila Felder ein.

    Während die Thermalstadt Kızılcahamam für Einheimische ein beliebtes Wochenendziel darstellt, ist sie für viele Reisende noch ein echter Geheimtipp. Circa 60 Kilometer entfernt von Ankara können Urlauber in wohltuenden Thermalquellen entspannen, die laut reisereporter.de schon seit der Antike genutzt werden. Doch auch die Umgebung hat einiges zu bieten. Der Soğuksu-Nationalpark lädt Naturfans mit seinen bezaubernden Wanderwegen sowie idyllischen Picknickplätzen zum Verweilen ein. Ein archäologisches Highlight erwartet Touristen knapp 20 Kilometer von Kızılcahamam entfernt. Dort kann man die überirdischen Bauwerke der antiken und bislang unerforschten Höhlenstadt Mahkeme Agacin besichtigen. Dem Magazin zufolge soll sie drei Stockwerke tief sein.

    Auch Südostanatolien gehört zu den weniger bekannten Reisezielen. Wenn es nach der vom Reiseveranstalter Intrepid zusammengestellten „Not Hot List“ geht, soll sich das im Jahr 2026 jedoch ändern. Dem Portal zufolge habe die Region im Südosten der Türkei zuletzt einen regelrechten Aufschwung erlebt. Dies sei insbesondere Investitionen zu verdanken, die in die Restaurierung des kulturellen Erbes, den Kulturtourismus sowie nachhaltiges Reisen geflossen sind. Dem Magazin turkiyetoday.com wird es allen voran in der historischen Stadt Diyarbakır kulturelle Neuerungen geben. Demnach soll das Kultur- und Tourismusministerium bereits damit begonnen haben, ein ehemaliges Gefängnis in ein modernes Museum umzubauen. Wer vorhat, nach Südostanatolien zu reisen, sollte sich vor dem Urlaubsantritt jedoch gründlich über die aktuelle Sicherheitslage informieren, denn einige der dortigen Sehenswürdigkeiten liegen im Grenzgebiet zu Syrien und Irak. Das Auswärtige Amt rät speziell von nicht notwendigen Reisen in die Provinzen Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri ab.

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