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Schöner als Kreta? Diese griechische Insel wird bei Urlaubern immer beliebter

Griechische Insel

Schöner als Kreta? Diese griechische Insel wird bei Urlaubern immer beliebter

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    Der Navagio-Strand gilt als Fotohotspot schlechthin auf einer bestimmten griechischen Insel, die als Alternative zu Kreta immer beliebter wird.
    Der Navagio-Strand gilt als Fotohotspot schlechthin auf einer bestimmten griechischen Insel, die als Alternative zu Kreta immer beliebter wird. Foto: CCat82, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Helle Sandstrände, uralte Kultur und Panorama-Wanderwege – das verbinden viele mit Kreta. Kein Wunder, dass die griechische Insel zu den beliebtesten Reisezielen im Mittelmeer zählt. Doch mit der großen Beliebtheit steigt auch der Touristenandrang, besonders in den Sommermonaten.

    Neben Kreta gibt es jedoch eine weitere griechische Insel, die mit Natur, Stränden und besonderen Erlebnissen überzeugt und ein ganz eigenes Highlight bereithält: Es handelt sich um eines der wichtigsten Brutgebiete einer bedrohten Tierart im Mittelmeerraum. Welche Insel dahintersteckt, warum sie immer gefragter wird und ob sie eine ruhigere Alternative zu Kreta ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

    Welche griechische Insel ist eine Alternative zu Kreta?

    Über 5,7 Millionen Deutsche verbringen jedes Jahr ihren Urlaub in Griechenland, informiert die Reise- und Freizeitmesse Free. Allein der Reiseveranstalter TUI Group fliegt laut eigenen Angaben jährlich rund vier Millionen Urlauber in das Mittelmeerland. Besonders beliebt sind die bekannten Inseln Kreta, Rhodos und Kos.

    Dabei hat Griechenland weit mehr zu bieten. Eine attraktive Alternative zu Kreta liegt vor der Westküste des griechischen Festlands: Zakynthos. Die Insel ist mit etwa 40 Kilometern Länge und 20 Kilometern Breite deutlich kleiner als Kreta, überzeugt Urlauber aber dennoch mit einer Vielzahl an Naturerlebnissen, Stränden und Sehenswürdigkeiten.

    So befindet sich hier geo.de zufolge einer der längsten Sandstrände Griechenlands. Der Laganas-Strand erstreckt sich über ganze neun Kilometer entlang der Südküste der Insel. Bekannt ist der Küstenabschnitt jedoch vor allem aus einem anderen Grund: Er ist einer der wichtigsten Brutplätze der Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta). Gemeinsam mit fünf weiteren Stränden auf Zakynthos dient er den bedrohten Meeresschildkröten als Ort zur Eiablage. Experten zufolge stammen bis zu 80 Prozent des Bestands dieser Meeresschildkröten im Mittelmeer aus Eiablagen an griechischen Stränden. Um die Tiere während der Nistzeit zu schützen, ist der Zugang zu einigen Strandabschnitten eingeschränkt. Der Sekania-Strand im Meeresschutzgebiet bleibt für Besucher sogar vollständig gesperrt.

    Was macht Zakynthos so besonders? Diese Sehenswürdigkeiten sollten Urlauber nicht verpassen

    Traumstrände, beeindruckende Natur und eine lebhafte Atmosphäre: Das macht Zakynthos für viele Urlauber so attraktiv. Doch die Insel hat noch mehr zu bieten. Laut Discover Greece, dem offiziellen Tourismusportal Griechenlands, ist Zakynthos vor allem für seinen venezianischen Charme, kulturelle Sehenswürdigkeiten und seine lokalen Traditionen bekannt. Warum Zakynthos so beliebt ist und was Urlauber auf der griechischen Insel nicht verpassen sollten, hat das Tourismusportal aufgelistet:

    • Blaue Höhlen im Norden der Insel sowie die Keri-Höhlen im Süden
    • Kulinarische Spezialitäten wie aromatischer Honig, pfeffriges Olivenöl und weitere regionale Köstlichkeiten
    • Strände für jeden Geschmack – vom Schildkröten-Beobachten am Gerakas-Strand bis zum Wassersport am Agios-Nikolaos-Strand
    • Weinverkostungen in den Weinregionen der Insel
    • Historische venezianisch geprägte Dörfer wie Bochali oder Loucha
    • Wanderungen durch Olivenhaine und Weinberge
    • Schnorchelausflüge in Korakonisi
    • Fotomotive wie der berühmte Navagio-Strand mit seinem Schiffswrack

    Massentourismus auf Kreta: Ist Zakynthos überlaufen oder noch ein Geheimtipp in Griechenland?

    Der Ansturm von Urlaubern auf Kreta ist groß – doch wie sieht es auf Zakynthos aus? Ist die Insel noch eine ruhigere Alternative oder längst selbst vom Massentourismus betroffen?

    Ein echter Geheimtipp ist Zakynthos schon lange nicht mehr. Nach Auswertungen des Verbraucherschutzes Which von Tourismusdaten der Europäischen Kommission gilt die Insel sogar als „Hauptstadt des Overtourismus“ in ganz Griechenland. Besonders die Südküste ist davon betroffen. Auf etwa 40.000 Einwohner kamen im Jahr 2023 sechs Millionen Übernachtungen. Zwar zählt Zakynthos damit nicht zu den absoluten Spitzenreitern bei den Gesamtzahlen, im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist das Tourismusaufkommen jedoch enorm.

    Urlauber sollten sich daher auf volle Strände, belebte Straßen und gut besuchte Cafés einstellen. Als beste Reisezeit gelten laut Discover Greece vor allem Juli und August. Wer es ruhiger mag, reist besser in der Nebensaison. In den Monaten Mai bis Juni sowie September bis Oktober ist das Klima weiterhin angenehm warm, gleichzeitig soll auf der Insel weniger los sein.

    Allerdings sollte man laut dem Online-Reiseführer zakynthos-guide.com beachten, dass viele touristische Angebote außerhalb der Hauptsaison eingeschränkt sind. So schließen einige Strandrestaurants bereits Ende Oktober, Bootstouren – etwa zum Navagio-Strand – finden ab Mitte Oktober nur noch selten statt und werden im November meist vollständig eingestellt. Auch das Nachtleben sowie einige Hotels und Charterverbindungen sind dann nur noch eingeschränkt verfügbar.

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