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Türkei: Deutscher Geschäftsmann in Istanbul gestorben – Parallelen zu kürzlich verstorbener Familie

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Türkei: Deutscher Geschäftsmann in Istanbul gestorben – Parallelen zu kürzlich verstorbener Familie

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    Ein deutscher Geschäftsmann wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus in Istanbul eingeliefert. Sein Leben konnte dort nicht gerettet werden.
    Ein deutscher Geschäftsmann wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus in Istanbul eingeliefert. Sein Leben konnte dort nicht gerettet werden. Foto: filmbildfabrik, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Das Drama um eine deutsche Familie, die im Türkei-Urlaub in Istanbul den Tod fand, bewegt derzeit viele Menschen – sowohl in Deutschland als auch in der Türkei. Die vierköpfige Familie war am 12. November in ein Istanbuler Krankenhaus eingeliefert worden. Nach den beiden Kindern starben in der Folge auch die Mutter und der Vater, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete. Die Todesursache und die Umstände bei der Abholung durch den Rettungswagen, der erst vor verschlossenen Hotel-Türen stand, geben in dem Fall Rätsel auf.

    Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan versicherte, ist nun ein weiterer Deutscher in Istanbul gestorben. Rund um den Todesfall lassen sich Parallelen zu der Tragödie um die deutsche Familie erkennen.

    Geschäftsmann aus Deutschland in Istanbul gestorben – er klagte über Atemnot

    Der Geschäftsmann Gürhan T. war am 18. November 2025 von Deutschland aus für eine Messe nach Istanbul gereist, berichtete die türkische Tageszeitung Hürriyet. Einen Tag später kehrte er nach dem Essen in verschiedenen Restaurants in sein Hotel im Stadtteil Fatih zurück, in dem er nachts über Atemnot und starkes Schwitzen klagte. In den frühen Morgenstunden alarmierte er den Rettungsdienst.

    Die Sanitäter brachten den Mann, der bei einem deutschen Logistikunternehmen arbeitete, in das Istanbul Education and Research Hospital. Dort konnte ihm aber nicht mehr geholfen werden, kurz nach der Einlieferung verstarb er, wie Hürriyet berichtete.

    Mann in Istanbul gestorben: Parallele zum Tod einer deutschen Familie

    Die Todesursache des Mannes war zunächst unklar. Die Leiche wurde in die Gerichtsmedizin gebracht. Laut Hürriyet waren Ermittler sowohl im Hotel als auch im Krankenhaus zugegen. Offenbar stellten sie dem Hotelbesitzer unter anderem die Frage, ob im Haus kürzlich Pestizide genutzt wurden. Demnach gab dieser an, dass die letzte Schädlingsbekämpfung rund ein Jahr her sei.

    Der Ermittlungsansatz ist wohl auf die deutsche Familie zurückzuführen, die kürzlich in Istanbul verstarb. Der Obduktionsbericht legt nahe, dass eine chemische Vergiftung zum Tod der vier Familienmitglieder sorgte, wie die Deutsche Welle (DW) berichtete. Die Ermittler vermuten, dass die Vergiftung durch Pestizide hervorgerufen wurde, die offenbar kurz vorher im Hotel versprüht wurden.

    Die Symptome unterscheiden sich in beiden Fällen: Der Geschäftsmann klagte vor allem über Atemnot, bei der Familie wurde von Übelkeit, Erbrechen und starken Schmerzen berichtet. Eine örtliche Parallele ist allerdings auffällig: Beide Hotels befinden sich im Stadtteil Fatih. Brisant sind in diesem Zusammenhang Berichte von türkischen Medien, unter anderem Hürriyet, nach denen auch zwei Frauen aus einem weiteren Hotel in Fatih in ein Krankenhaus gebracht wurden. Es soll sich um zwei Schwestern aus den Niederlanden handeln, die über Übelkeit klagten. Die 29 Jahre alte Schwester konnte das Krankenhaus demnach nach einer kurzen Behandlung wieder verlassen, die 15 Jahre alte Schwester musste weiter behandelt werden.

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