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Königsbrunn

26.08.2020

Sommerklänge und Gedichte im Königsbrunner Lesepark

Vhs-Dozentin Linda Wilhelm und ihr Partner, der Yogalehrer und Gitarrist Holger Löcherer, sorgten für einen entspannten und meditativen Klangabend in Königsbrunn.
Bild: Sabine Hämmer

Plus Wie Linda Wilhelm und Holger Löcherer für eine entspannte und meditative Veranstaltung im Königsbrunner Lesepark sorgen.

Goldenes Abendlicht als Bühnenbeleuchtung bekamen Vhs-Dozentin Linda Wilhelm und ihr Partner, der Yogalehrer und Gitarrist Holger Löcherer, zu ihrem Vortrag „Gong und Klangschalen“ dank eines strahlenden Sonnenuntergangs. Rund 70 angemeldete Besucher, fast ausschließlich Frauen, genossen den meditativen Tagesausklang dort im stimmungsvollen Park-Ambiente neben dem großen Globus.

Sommerliche Gedichte, eingerahmt von den Klängen und Schwingungen von rund 20 Klangschalen und großen Gongs, gab es zu sehen und zu hören. Beim Mantrasingen und -chanten durfte nach Lust und Laune einfach nur gelauscht oder auch mitgesungen werden. Passende Liedblätter hatte Linda Wilhelm zuvor verteilt.

Entspannen und Loslassen im Lesepark in Königsbrunn

„Ich freue mich, mit diesem sowohl meditativen als auch heilsamen Klangabend ein komplett neues Angebot in den Lesepark holen zu können“, so Kulturbüro-Leiterin Rebekka Ribarek: „Die heutige Referentin, Linda Wilhelm, bietet im Rahmen der Volkshochschule Augsburg-Land seit einiger Zeit in Königsbrunn auch Klangmassagen und Mantrasingen an.“ Das Interesse war groß: Die im Lesepark erlaubten Besucher kamen, denn wegen der Corona-Pandemie durften nur 70 Menschen dabei sein. Das lag zum sicherlich auch daran, dass ein Teil der Gäste bereits beste Erfahrungen mit fernöstlichen Entspannungsformen wie Yoga, Qigong und Meditation hatte und die restlichen Besucher einfach neugierig und offen für neue Erfahrungen waren.

Bereits die Bühne, geschmückt mit bunten, im Abendwind flatternden tibetanischen Gebetsfähnchen, golden leuchtenden Klangschalen, Gongs und einem Harmonium ist ein richtiger Hingucker. „Ursprünglich kommen wir in geschlossenen Räumen ohne technische Hilfsmittel aus“, erläutert Linda Wilhelm. Doch im Lesepark ist das akustisch unmöglich. Aufwendig verstärkt durch zehn von Techniker Wolfgang Räß sorgsam platzierte Mikrofone, können Klang und Schwingung bestens bis in die hinteren Reihen dringen.

„Wir laden euch ein, die Augen zu schließen und zu spüren wie der Atem fließt und die Bauchdecke ganz weich wird“, leitet Holger Löcherer die Besucher zum Entspannen, Loslassen vom Alltagsstress und Ankommen beim Klangabend an. Dann setzen sich die beiden Referenten Masken auf, steigen vom Klangpodest und schreiten mit großen Gongs, die sie wechselweise anschlagen, durch die Reihen.

Viel positive Energie für die Besucher im Königsbrunner Lesepark

Klangspiele, Schwingungen und Impulse erfüllen den Park. Was folgt, ist ein harmonisches Wechselspiel von sowohl stimmungsvollen als auch heiteren Sommergedichten, bereichert durch Klänge und Lieder, teilweise einfühlsam von Holger Löcherer auf der Gitarre begleitet. Immer mehr Gäste lassen sich im Lauf des Abends zum Mitsingen stimulieren. Die entspannten Mienen beim Blick in die Runde sprechen für sich.

Zum Bummel durch die Gäste Reihen mit dem Gong musste die Referentin Linda Wilhelm ihre Maske anlegen.
Bild: Sabine Hämmer

Nach anderthalb Stunden schwingt der meditative Abend allmählich aus. Mittlerweile ist die Sonne untergegangen, die schmale Sichel des Mondes taucht fast schon kitschig schön neben dem Globus auf. „Ein wunderbarer Abend, der mir viel positive Energie schenkt“, resümiert Besucherin Angelika Heinzinger, selbst praktizierende Yogalehrerin. Auch Altstadtrat Norbert Schwalber, der gemeinsam mit Ehefrau Gisela in erster Reihe saß, lächelt verzückt. Bei ihm wurden, wie er erzählt, schöne Urlaubserinnerungen an einen Besuch in einem asiatischen Kloster wach.

Da selbst ein meditativer Klangabend für Leib und Seele hungrig und durstig machen kann, hatten Marie Salewsky und ihre Freundinnen vorgesorgt. Mit Prosecco und Lachsbrötchen feierte die kleine Gruppe noch ein Weilchen fröhlich vor dem Lesepark. „Endlich darf man Kunst und Kultur wieder gemeinsam genießen“, resümiert Marie Salewsky, die trotz schwerer Knieverletzung in den Lesepark kam und den Abend als heilsam empfand.

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