In der Guldenstraße hat es wieder gebrannt. Wieder war es das ehemalige Hochtief-Gelände, das aktuell der Papierverwerter Fisel nutzt und auf dem Globus eine Markthalle errichten will, zu dem die Feuerwehr ausrücken musste. Im Februar hatte ein Großbrand hier einen 30-Stunden-Marathon-Einsatz der Feuerwehr und 700.000 Euro Schaden verursacht. Diesmal ging es glimpflicher aus.
Wie der stellvertretende Polizeichef in Bobingen, Tobias Kellermann, auf Nachfrage unserer Redaktion am Dienstagnachmittag mitteilt, hatte die Feuerwehr die Lage bald im Griff. Der Brand war schnell gelöscht.
Das ist die Ursache für den erneuten Brand in der Guldenstraße in Königsbrunn
Ein Grund für den langen Einsatz im Februar war, dass ein großer Papierhaufen brannte, Bagger und Radlader das Papier deshalb erst aus der Halle bringen mussten, was zunächst wegen des starken Rauchs nicht möglich gewesen war. Ein defekter Akku galt damals als wahrscheinlicher Auslöser des Brandes. „Diesmal brennt kein Papier“, sagt Kellermann. Vielmehr sei ein Gabelstapler in Flammen aufgegangen.
Laut Thomas Hiermayer, Kommandant der Königsbrunner Feuerwehr, habe es sich um ein Dieselfahrzeug gehandelt. Daher auch die dunklen Rauchschwaden. Die entstandene Hitze sei glücklicherweise nicht hoch genug gewesen, um wie im Februar das Papier in Brand zu setzen. Insgesamt 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz, neben den Königsbrunnern auch die aus Haunstetten. Die Polizei Bobingen übernimmt nun die Erstermittlungen.

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