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2:0 gegen Bayer Leverkusen: Der FC Augsburg landet einen Befreiungsschlag

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2:0 gegen Leverkusen: Der FCA landet einen Befreiungsschlag

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    FCA-Profi Anton Kade jubelte nach seinem Tor zum 2:0 gegen Bayer Leverkusen.
    FCA-Profi Anton Kade jubelte nach seinem Tor zum 2:0 gegen Bayer Leverkusen. Foto: Harry Langer, dpa

    Einfach halten. Das hatte Manuel Baum am Donnerstag angekündigt. Möglichst unkompliziert wollte er den Samstagnachmittag für den FC Augsburg gestalten. Die Situation rund um den Fußball-Bundesligisten war in den vergangenen Wochen aufregend genug. Sportlich enttäuschend war die Situation, zudem standen die Augsburger ungewohnt oft in den Schlagzeilen. Meist wegen ihres Trainers Sandro Wagner. Von ihm aber trennten sich die Augsburger zu Wochenbeginn, wodurch Manuel Baum ins Spiel kam. Als Übergangstrainer für die restlichen drei Partien in diesem Kalenderjahr.

    FCA ging mit erster Chance gegen Leverkusen in Führung

    Baum hat in den vergangenen Jahren gelernt, dass Fußball eigentlich ein ganz einfaches Spiel ist. Mit dieser Devise schickte er seine Mannschaft am Samstag in den Vergleich mit Bayer Leverkusen. Und siehe da, das Konzept ging auf. Regelrecht befreit wirkten die Augsburger, die vor 30.000 Fans mit 2:0 (2:0) gewannen.

    Der Auftakt hätte auch schiefgehen können. Noahkai Banks unterlief ein Fehlpass im eigenen Strafraum. Offenbar überraschend für alle, auch für die Gäste aus Leverkusen, die das Geschenk nicht annahmen. Und sich auch in der Folge als angenehmer Gegner für ein angeschlagenes Team präsentierten. Ansehnlich ist die Spielweise durchaus, am Samstag aber fehlten Durchschlagskraft und Präzision.

    Anders der FCA. Mit der ersten Chance gingen die Gastgeber in Führung. Keven Schlotterbeck hatte eine geniale Idee, sein präziser Flachpass aus der eigenen Hälfte kam genau in den Lauf von Dimitrios Giannoulis. Dem Griechen stellte sich kein Gegenspieler mehr in den Weg, was zu einem Torschuss führte, den Leverkusens Ernest Poku mit einer Grätsche ins eigene Tor beförderte (6.). Die Augsburger lagen vorne.

    Schlotterbeck trug die Kapitänsbinde

    Baum hatte seine Startelf auf drei Positionen verändert. Schlotterbeck startete für Cedric Zesiger, Alexis Claude-Maurice für Samuel Essende und Kristijan Jakic verdrängte Mert Kömür. Ganz vorne in der Sturmspitze begann Anton Kade, eine spannende Idee, die sich allerdings auszahlte. Mit einem mustergültigen Kopfball erzielte Kade das 2:0 (28.). Die Flanke von der linken Seite hatte Giannoulis präzise in die Mitte geschlagen.

    Baum aber hatte noch eine Änderung parat. Er erweiterte den Stellvertreterkreis von Kapitän Jeffrey Gouweleeuw. Nicht Jakic oder Torwart Finn Dahmen trugen die Kapitänsbinde, sondern Keven Schlotterbeck.

    Sieg verschafft FC Augsburg Ruhe, neuen Trainer zu suchen

    Leverkusen tat sich in der Folge weiter schwer gegen aggressive Augsburger. Die Gäste hatten ihre beste Möglichkeit kurz vor der Pause, als Patrik Schick mit einem Kopfball nur den Pfosten traf. Die Gastgeber hatten sich die Pausenführung verdient. Der Trainerwechsel schien sich tatsächlich auszuzahlen.

    Hälfte eins nutzten die Augsburger Fans auch, um mit Plakaten ihren Unmut über die Vereinsführung auszudrücken. Den geplanten Umbruch mit Wagner fanden nicht alle gut, sie äußerten Kritik an der Vereinspolitik.

    Am Ende aber war es ein gelungener Nachmittag für den FCA. Weil Leverkusen zwar meist den Ball hatte, dies aber auch in Hälfte zwei kaum zu nutzen wusste. Immerhin traf Eliesse Ben Seghir noch einmal die Latte (65.). Die Augsburger dagegen landeten einen Befreiungsschlag, der ihnen zum einen Luft im Kampf gegen den Abstieg verschafft, zum anderen aber auch die nötige Ruhe, um einen neuen Trainer zu suchen. Denn trotz des überzeugenden Erfolgs dürfte der Entschluss von Baum weiter Bestand haben, nur bis Jahresende auszuhelfen

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