Es ist noch gar nicht so lange her, dass Noahkai Banks sein erstes Bundesliga-Spiel bestritten hat. Vor einem guten Jahr, am 12. Januar 2025 beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart, gab der Innenverteidiger sein Debüt in der höchsten deutschen Spielklasse.
In diesen 15 Monaten ist viel passiert bei dem Mann, der auf Hawaii geboren und im Allgäu aufgewachsen ist und um den sich nun die Nationalmannschaften aus den USA und Deutschland reißen. Einer der deutlichsten Belege für den Aufstieg Banks: sein Marktwert. Den errechnet das Branchenportal Transfermarkt.de für alle Kicker und hat nun ein neues Update herausgegeben - mit guten Nachrichten für den jungen Defensivspieler.
Noahkai Banks ist nun 22 Millionen Euro wert – nur ein FCA-Spieler war bislang besser
Banks lag im Januar vor einem Jahr noch bei 150.000 Euro und wurde seither stetig nach oben gestuft: In der Sommerpause schnellte der Marktwert auf sechs Millionen Euro hoch, im Winter auf 15 Millionen Euro. Das aktuelle Update weist für Banks einen Wert von 22 Millionen Euro aus. Damit ist der 19-Jährige zusammen mit dem derzeit verletzten Innenverteidiger-Kollegen Chrislain Matsima der aktuell wertvollste Spieler des FCA. Nicht schlecht für einen, der vor eineinhalb Jahren noch ein Nobody aus der eigenen Jugend war.
Insgesamt ist Banks sogar der zweitwertvollste FCA-Spieler der Historie - nur Ermedin Demirovic war im März 2024 mit 28 Millionen Euro noch höher bewertet. Legt Banks aber weiter mit solchen Schritten zu, ist auch der Wert des heutigen VfB-Angreifers schnell erreicht.
FCA-Sportdirektor Weber über Banks: „Noki steht für unseren Weg“
Benjamin Weber, Sportdirektor des FC Augsburg, sagt zur Entwicklung des Spielers mit der Nummer 40: „Noki hat eine beeindruckende Entwicklung genommen und ist trotz seiner erst 19 Jahre bereits zu einem wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft geworden.“
Woche für Woche zeige er sein Potential und arbeite mit großer Leidenschaft daran, sich kontinuierlich zu verbessern und den nächsten Schritt zu machen. „Noki steht damit beispielhaft für unseren Weg, junge Talente zu fördern, ihnen Vertrauen zu schenken und sie auf ihrem Weg im Profifußball zu begleiten. Wir sind überzeugt, dass seine Entwicklung noch lange nicht am Ende ist“, so Weber weiter.
Ogundu macht den größten prozentualen Sprung
Banks ist aber nicht der einzige, der ordentlich zulegt beim FC Augsburg. Den größten prozentualen Sprung gibt es bei einem zu vermelden, der erst seit Kurzem das FCA-Trikot trägt und überhaupt erst neun Bundesliga-Minuten geschnuppert hat: Stürmer Uchenna Ogundu. Der Nigerianer kam im Winter von Alanyaspor aus der Türkei. Für den 19-Jährigen legte der FCA eine Ablöse von 4,5 Millionen Euro hin. Der Marktwert des pfeilschnellen Angreifers ging von 1,5 Millionen auf vier Millionen nach oben, was ein Plus von 166 Prozent darstellt. Offenbar trauen auch die Experten von Transfermark.de dem Angreifer eine große Karriere zu. Der Wechsel in die deutlich besser als die türkische Liga beleumundete Bundesliga ist natürlich auch ein Faktor.
Ein Plus erfahren auch andere FCA-Spieler: Alexis Claude-Maurice, der seit dem Trainerwechsel von Sandro Wagner auf Manuel Baum regelrecht aufblüht, ist nun statt 15 Millionen statt wie bisher zwölf Millionen Euro wert. Der portugiesische Leihstürmer Rodrigo Ribeiro wird mit vier statt wie bisher mit 2,5 Millionen Euro angesetzt. Für Han-Noah Massengo geht es um eine Million nach oben auf nun sechs Millionen. Robin Fellhauers Marktwert liegt nun bei drei Millionen und damit um 500.000 Euro höher als bislang.
Drei FCA-Spieler werden abgewertet
Ein Minus muss hingegen die brasilianische Leihgabe Arthur Chaves einstecken. Der Innenverteidiger, der kurz vor Winter-Transferschluss aus Hoffenheim kam, hatte zwar einen furiosen Start, als er in seinem ersten Spiel ein Tor beim Sieg gegen die Bayern erzielte, saß zuletzt aber auch dreimal 90 Minuten lang auf der Bank. Die Folge: Für ihn geht es von fünf auf vier Millionen runter.
Sogar ein Minus von zwei Millionen Euro muss Ismael Gharbi wegstecken, der von sieben auf fünf Millionen fällt. Der Tunesier kommt in dieser Saison bislang gar nicht zum Zug - und teilt sich die unbefriedigende Saison mit seinem Landsmann Elias Saad. Der spielte anfangs viel, dann immer weniger und wechselte in der Winterpause auf Leihbasis zu Hannover 96. Dort ist er zwar gesetzt, aber auch noch kein wirklicher Faktor. Die Folge: Schon im Zweitliga-Update vor einer Woche wurde er von vier auf 2,5 Millionen Euro heruntergestuft. Es ist das größte Minus aller Zweitligaspieler.
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