Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Zehntausende Russen sind nach Teilmobilmachung bereits aus dem Land geflohen
  1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Augsburg
  4. FC Augsburg: FCA-Spieler Niklas Dorsch kontrolliert Raser vor Gögginger Schule

FC Augsburg
20.09.2022

FCA-Spieler Niklas Dorsch kontrolliert Raser vor Gögginger Schule

Gut 50 Autos hielten FCA-Profi Niklas Dorsch und eine vierte Klasse vor der Friedrich-Ebert-Grundschule auf. Das schnellste fuhr 43 km/h.
Foto: Ulrich Wagner

Auf dem Platz will FCA-Spieler Niklas Dorsch Mitte Oktober wieder angreifen. Vor einer Gögginger Schule kontrollierte der Mittelfeldmann Raser – und verteilte gelbe Karten.

Niklas Dorsch ist von Berufs wegen Abräumer. Im defensiven Mittelfeld des FC Augsburg soll er Bälle abfangen, den Gegner stellen, Zweikämpfe suchen. Mit Dorsch als Bremser am Straßenrand hat die Augsburger Polizei einen guten Komplizen, um vor der Friedrich-Ebert-Grundschule in Göggingen zu schnelle Autofahrerinnen und Autofahrer aufzuhalten.

Dienstag, 8.15 Uhr, die Spielregeln: Dorsch soll mit den Beamten und einer vierten Klasse die Geschwindigkeit prüfen. Zeigt das Lasermessgerät unter 30 Stundenkilometer, gibt es Lob und Süßes, darüber einen Rüffel und den Biss in eine Zitrone. Nur ist der FCA-Profi für die Kinder zunächst interessanter als ein Opel mit 26 km/h. Sie wollen wissen: Fliegt ihr zu Spielen? Bist du reich? Ein solcher Termin ist wie gemacht für Fragen, die nach 90 Minuten Abräumen keiner stellen würde. Deswegen also, aus gegebenem Anlass:

Herr Dorsch, der FCA hat neun Punkte in der Bundesliga. Wie viele haben Sie in Flensburg?

Audi-Fahrer Dorsch, lachend: „Auf der Autobahn bin ich schon öfter mal geblitzt worden. Aber in der 30er Zone bin ich echt immer vorsichtig.“

FCA-Spieler Niklas Dorsch ist nach der Verletzung wieder ohne Stützschuh unterwegs

Als sein Team am Samstag mit 1:0 über die Bayern triumphierte, saß Dorsch nur auf der Tribüne. „Brutal, mitreißend, stolz“ sei es, sei er gewesen. Der 24-Jährige hat in dieser Saison noch keine Minute gespielt – ein Mittelfußbruch im Vorbereitungsmatch gegen Rennes. Der Stützschuh ist weg. Ohne zu humpeln nähert sich Dorsch also einem silbernen Nissan, 36 km/h. „Ist uns allen schon mal passiert“, sagt der Fußballer durchs Fenster. Aus dem Erwischt-Blick des Rasers wird ein Lächeln.

Lesen Sie dazu auch

Nächste Frage an Dorsch: Wie war eigentlich Ihr eigener Schulweg? „Ich bin ländlich aufgewachsen. Bei uns ging es eine Dreiviertelstunde mit dem Bus zur Schule, durch die ganzen Dörfer, um alle Kinder einzusammeln.“

Dorsch, geboren in Oberfranken, zog früh in die Fußballwelt, spielte in Nürnberg, bei Bayern, für Heidenheim, das belgische Genk, nun Augsburg. Hier soll er Verantwortung übernehmen, will, so sagt er, „dem Spiel den Stempel aufdrücken“. Wie seine Vorbilder Toni Kroos und Joshua Kimmich. In unserer Zeitung stand einst über ihn: „Dorsch ist seine Außenwirkung wichtig. Sein Spielstil wirkt manchmal provokant – mit einer Tendenz zur Arroganz. Da ist einer, der an sich glaubt. Und der das die Konkurrenz spüren lässt.“

Ist das so, Herr Dorsch? „Mir ist nicht so wichtig, wie das von außen wahrgenommen wird. Ich lebe von einer gewissen Körpersprache. Nicht nur, um meinen Jungs zu helfen, sondern auch, um vor dem Gegner auszustrahlen, dass da Widerstand ist.“

FCA-Spieler Dorsch steigt wieder ins Training ein

Nächste Woche will er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, aufs Comeback hinarbeiten während der Länderspielpause. Die Nationalmannschaft hat der Ex-U21-Europameister nicht abgeschrieben. „Das ist nach wie vor mein Ziel“, sagt er.

Gut 50 Autos stoppen Dorsch und Co. an diesem Tag. 13 davon sind zu schnell. Auf Verwarngelder wird verzichtet. Einer Lady mit Hut, 42 km/h, gibt Dorsch auf den Weg: „Bis zum nächsten Mal!“ Ob im Stadion oder am Straßenrand, bleibt unausgesprochen.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden.  –  Datenschutzerklärung

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

22.09.2022

Glaubt jemand wirklich dass die "Dame mit Hut" das nächste mal langsamer unterwegs ist...? Im Ernst...?
Es waren ja nur 12 km/h zu schnell...ist doch nicht so viel...
Ein Bußgeld wäre schlauer gewesen...

Permalink
21.09.2022

"Audi-Fahrer Dorsch, lachend: 'Auf der Autobahn bin ich schon öfter mal geblitzt worden. Aber in der 30er Zone bin ich echt immer vorsichtig.'"

Tolles Vorbild, der Herr Dorsch. Mir fällt da gleich Tuner und Vernunftprediger Josef ein, den dieselbe Zeitung zitierte wie folgt:
""Auf der A8 hätte er genügend Platz gehabt."

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/ikea-unfall-in-augsburg-tuner-schockiert-er-schien-mir-vernuenftig-id63900111.html

Was nun den Herrn Dorsch vom FCA betrifft, so bedeutet für ihn Vorsicht die Vermeidung von Blitzern in der Tempo-30-Zone.

Permalink
21.09.2022

Anders kommt er, besagter "Spitzensportler", wohl nicht mehr in die Presse.

Permalink
21.09.2022

Oh... ein Bayern-Fan... muahahaha...

Permalink
21.09.2022

Was das mit den Bayern zu tun hat bleibt Ihr Geheimnis auf dessen Enthüllung ich nicht den geringsten Wert lege. :-)

Permalink
21.09.2022

Jemand, der 36km/h bei erlaubten 30km/h fährt schon als Raser zu bezeichnen verwässert den Begriff.

Permalink
21.09.2022

Es sind immerhin 20% über der erlaubten Geschwindigkeit, aber unter Raser sollte man das nun wirklich nicht führen.

Permalink
21.09.2022

Warum wurde denn da auf Verwarngelder verzichtet? Weil der nette Herr Dorsch PR-trächtig dabei war? Innerorts 10 km/h zu schnell sind laut Bußgeldkatalog 30 Euro, die Dame mit Hut hätte eigentlich 50 Euro zahlen müssen.

Permalink
21.09.2022

"Mit Dorsch als Bremser am Straßenrand hat die Augsburger Polizei einen guten Komplizen, um vor der Friedrich-Ebert-Grundschule in Göggingen zu schnelle Autofahrerinnen und Autofahrer aufzuhalten."


Komlize: Person, die einer andern bei einer Straftat hilft

Permalink