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Lothar Matthäus rät FCA-Trainer Sandro Wagner: „Im Stillen genießen und hart arbeiten“

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Lothar Matthäus' Rat an FCA-Trainer Sandro Wagner: „Im Stillen genießen und hart arbeiten“

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    Lothar Matthäus sagt über Sandro Wagner: „Natürlich hat er ein paar Sprüche losgelassen - die sind nun eben zurückgekommen, weil die Ergebnisse nicht gestimmt haben.“
    Lothar Matthäus sagt über Sandro Wagner: „Natürlich hat er ein paar Sprüche losgelassen - die sind nun eben zurückgekommen, weil die Ergebnisse nicht gestimmt haben.“ Foto: Sven Hoppe, dpa

    Wegen seines Verhaltens nach dem FCA-Sieg gegen den VfL Wolfsburg musste Sandro Wagner, Trainer des FC Augsburg, zuletzt einiges an Kritik einstecken. Eine Bla-Bla-Gaste in Richtung der Zuschauerränge wurde besonders intensiv diskutiert. Auch mancher Wagner-Spruch wie der sorgte zuletzt für Aufsehen. Vor dem Spiel des FC Augsburg beim 1. FC Köln an diesem Samstag (15.30 Uhr, Sky), äußerte sich auch Sky-Experte Lothar Matthäus zu Wagner.

    Der Rekordnationalspieler empfand manches Auftreten von Wagner in der Vergangenheit nicht immer als glücklich, wie er in einer Medienrunde am Freitag sagte: „Es sind einige Sätze von ihm gewesen, die er erst nächstes Jahr nicht mehr sagt oder nie mehr sagen wird. Zumindest nicht öffentlich.“ Für Wirbel hatte etwa der Wagner-Satz gesorgt, wonach der FC Augsburg und der FC Bayern auf jeder Position gleich stark besetzt sind. Dass dies im Nachhinein nicht glücklich war, sei Wagner aber auch bewusst, meint Matthäus: „Das weiß Sandro. Er ist ja kein Dummer, sondern intelligent. Natürlich hat er ein paar Sprüche losgelassen - die sind nun eben zurückgekommen, weil die Ergebnisse nicht gestimmt haben.“

    FCA-Präsident Markus Krapf stärkte Sandro Wagner zuletzt den Rücken.
    FCA-Präsident Markus Krapf stärkte Sandro Wagner zuletzt den Rücken. Foto: Ulrich Wagner

    FCA-Präsident Markus Krapf hatte Wagner zuletzt den Rücken gestärkt

    Für den nächsten Erfolg hat Matthäus einen Rat an Wagner: „Lieber das Ergebnis genießen, dann hart arbeiten und Punkte holen, damit er da unten so schnell wie möglich rauskommt.“ Also keine Bla-Bla-Geste mehr in Richtung der Zuschauer. Aber das, schränkt Matthäus ein, „weiß Sandro selbst“. Davon, wie sein Verhalten und seine Aussagen wahrgenommen werden, könne Wagner nicht überrascht sein: „Dafür ist er lange genug dabei.“

    Zuletzt hatte FCA-Präsident Markus Krapf seinem Trainer nochmals den Rücken gestärkt. Im Gespräch mit unserer Redaktion sagte Krapf: „Wir haben uns für Sandro Wagner mit all seinen Eigenschaften entschieden.“ Die Geste nach dem Wolfsburg-Spiel sei „nicht nötig“ gewesen, befand auch Krapf, gab aber zu bedenken: „Wenn man den Trainer zu sehr in seiner Persönlichkeit beschneiden würde, verlöre er an Stärke und Kraft.“ Das einfachste Rezept für Wagner, um Ruhe hereinzubekommen, ist auch klar: Mit einem Sieg am Samstag in Köln würden wahrscheinlich andere Themen beim FCA diskutiert werden.

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