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Wagner als Favorit: Wer könnte FCA-Trainer nach Thorup werden?

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Wagner ist Favorit: Diese Trainer könnten beim FCA Nachfolger von Jess Thorup werden

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    Deutschlands Assistenztrainer Sandro Wagner gilt als aussichtsreicher Kandidat für den Posten als neuer FCA-Trainer.
    Deutschlands Assistenztrainer Sandro Wagner gilt als aussichtsreicher Kandidat für den Posten als neuer FCA-Trainer. Foto: picture alliance/dpa

    Nach der Trennung von Jess Thorup sucht der FC Augsburg einen Nachfolger. Weiterhin gilt Sandro Wagner als aussichtsreichster Kandidat für den Trainerposten. In vielerlei Hinsicht könnte der 37-Jährige zum FC Augsburg passen, das Anforderungsprofil scheint zu passen. Wagner gilt als Verfechter eines offensiven Spielstils, lässt seine Mannschaft gerne aggressiv, aktiv und angriffslustig agieren. Pragmatischer Defensivfußball war ein Grund für die Trennung von Thorup. Zugleich kann sich Wagner in seine Spieler hineinversetzen, findet speziell zur jüngeren Generation Zugang. Wagner wird folglich zugetraut, Augsburger Eigengewächsen eine Chance zu geben.

    Andererseits ist der FCA für den derzeitigen Co-Trainer der Nationalmannschaft ein attraktiver Arbeitgeber: Privat bliebe für den Vater von vier Kindern Unterhaching der Lebensmittelpunkt, beruflich könnte er bei einem ambitionierten Mittelklasseklub in der Bundesliga einsteigen, der darauf wartet, den nächsten Entwicklungsschritt zu tätigen. Vieles spricht für Wagner. Doch was passiert, sollte der Wunschkandidat kurzfristig absagen? Diese Trainer sind auf dem Markt und mögliche Alternativen.

    Nachfolger von Thorup: Wer könnte neuer FCA-Trainer werden?

    Der nächste Däne? Bo Svensson war zuletzt Trainer von Union Berlin. Sollte Sandro Wagner absagen, könnte er Coach beim FC Augsburg werden.
    Der nächste Däne? Bo Svensson war zuletzt Trainer von Union Berlin. Sollte Sandro Wagner absagen, könnte er Coach beim FC Augsburg werden. Foto: Tom Weller, dpa

    Bo Svensson Mit Dänen hat der FSV Mainz 05 in der jüngeren Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Jüngstes Beispiel: Bo Henriksen, der die Mannschaft in die Conference League führte. Nicht ganz so impulsiv an der Seitenlinie tritt Bo Svensson auf, der in Mainz erst Nachwuchs- und später Cheftrainer wurde. Vor einem Jahr heuerte der 45-Jährige bei Union Berlin an, startete gut in die Saison, musste jedoch nach einer Sieglosserie gehen. Svensson war hinter den Erwartungen geblieben, gilt aber als kompetenter Trainer.

    Pellegrino Matarazzo war zuletzt Trainer bei der TSG Hoffenheim.
    Pellegrino Matarazzo war zuletzt Trainer bei der TSG Hoffenheim. Foto: Jan-Philipp Strobel, dpa

    Pellegrino Matarazzo Nach dem öffentlich äußerst beliebten Thorup würde der FCA mit Pellegrino Matarazzo erneut einen smarten Trainer präsentieren, dem Sympathien zufliegen. Seine ersten Erfahrungen als Trainer sammelte der gebürtige Amerikaner im Nachwuchs des 1. FC Nürnberg und der TSG Hoffenheim. Als Cheftrainer arbeitete der 47-Jährige zunächst beim VfB Stuttgart, später wieder in Hoffenheim, wo er seine Mannschaft in die Europa League führte. Mitte November musste Mararazzo allerdings gehen, nachdem die Hoffenheimer tabellarisch abgestürzt waren.

    Ole Werner wird seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängern.
    Ole Werner wird seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängern. Foto: Carmen Jaspersen, dpa

    Ole Werner Ole Werner hat dem SV Werder Bremen mitgeteilt, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird. Einen Tag später gab der Verein bekannt, dass die Zusammenarbeit mit Werner sofort beendet wird. Er wäre damit also frei für einen neuen Verein. Der 37-Jährige hat in Bremen bewiesen, dass er eine Mannschaft entwickeln kann. Nach Freiburg und Mainz hat Bremen dem FCA vorgemacht, wie er man mit ähnlicher Ausgangslage sportliche Fortschritte macht.

    Christian Eichner Beim Karlsruher SC hat Christian Eichner in der vergangenen Spielzeit gute Arbeit geleistet, stieß aber an seine Grenzen. Nach der Vorrunde waren die Karlsruher in der 2. Bundesliga Tabellenzweiter, in der Winterpause verkaufte der Klub aber Torjäger Budu Zivzivadze. Stellte also wirtschaftliche vor sportliche Ziele. Eichner hat zwar seinen Vertrag bis Ende Juni 2027 verlängert. Strebt aber die Tätigkeit bei einem Erstligisten an, bei dem er seine Ambitionen mit Leben füllen könnte.

    Jürgen Säumel Mitunter erweitert der Blick in Nachbarligen den Horizont. Österreichische Trainer stehen seit jeher in der deutschen Fußball-Bundesliga hoch im Kurs. Wiederholt haben sich Klubs dort ihren Übungsleiter geholt. Zuletzt für Aufsehen sorgte Jürgen Säumel, 40, der mit Sturm Graz die Meisterschaft holte und RB Salzburg hinter sich ließ.

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