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FC Bayern
10.09.2022

Stolpern statt zaubern: Die Bayern schlittern in die Krise

Die Bayern (in diesem Fall Alphonso Davies) gerieten gegen den VfB Stuttgart (hier: Silas) zum wiederholten Mal in dieser Saison ins Stolpern.
Foto: Peter Kneffel, dpa

Der FC Bayern München kann in der Liga zum dritten Mal in Folge nicht gewinnen und muss sich nach dem 2:2 gegen Stuttgart unangenehme Fragen stellen lassen.

Hatten die Bayern die ersten Saisonspiele noch mit beeindruckender Finesse dominiert, wollten sie ihrem Spiel nach zwei unnötigen Unentschieden in der Liga gegen den VfB Stuttgart offenbar eine neue Facette beimischen. Statt durch betörende Kombinationen versuchten sie sich gegen die Schwaben in Pragmatismus – und scheiterten mit diesem Ansatz. Am Ende mussten sie sich mit einem 2:2 begnügen. Nach den Unentschieden gegen Gladbach und Union Berlin blieben sie nun schon zum dritten Mal in Folge ohne Sieg in der Liga. Dass sie wegen der Niederlage der Dortmunder in Leipzig zumindest für eine Nacht an die Tabellenspitze sprangen, ist nur ein schwacher Trost.

Trainer Julian Nagelsmann nahm im Vergleich zum 2:0-Erfolg unter der Woche bei Inter Mailand gleich sechs Veränderungen in der Startformation vor. So kam etwa Leon Goretzka im Mittelfeld nach seiner Verletzungspause und heranführenden Teilzeiteinsätzen gegen den VfB erstmals in dieser Saison von Beginn an zum Einsatz.

Mathys Tel ist jetzt Rekordhalter beim FC Bayern

Den größten Einfluss auf das Spielgeschehen hatte gleichwohl zunächst ein anderer Spieler. Mathys Tel erzielte in der 36. Minute nach Vorlage von Alphonso Davies die 1:0-Führung. Damit avancierte er mit 17 Jahren und 136 Tagen zum jüngsten Bayern-Torschützen der Liga-Historie. Bis zum Treffer taten sich die Bayern gegen geschickt verteidigende Stuttgarter vor allem schwer, das Spiel durch das Zentrum zu beschleunigen. So fiel das Tor auch nach einer klugen Verlagerung Joshua Kimmichs auf den Flügel, von wo aus Davies Tel im Rückraum des Strafraums fand.

Die Münchner dominierten eine Halbzeit lang das Spiel, ohne sich dabei viele Chancen herauszuspielen und mussten sich dabei kaum Stuttgarter Offensivaktionen erwehren. Das änderte sich mit Beginn der zweiten Spielhälfte. Dem vermeintlichen 1:1 der Stuttgarter verweigerte Schiedsrichter Christian Dingert noch nach Ansicht der Videobilder die Gültigkeit, weil Chris Führich Joshua Kimmich zuvor leicht am Arm gezupft hatte (51.). Sechs Minuten später aber hatte auch der Unparteiische nichts mehr einzuwenden, als Führich einen schnellen Angriff zum Ausgleich abschloss.

Weil aber wiederum nur drei Minuten später Jamal Musiala einen Beweis seiner technischen Fertigkeiten lieferte, übernahmen die Bayern prompt wieder die Führung. Ballannahme am Strafraumeck, kurzer Hüftwackler, überlegter Abschluss mit links: 2:1 (60.). Kurz darauf tauchte der weitgehend enttäuschende Serge Gnabry allein vor Keeper Florian Müller auf, scheiterte allerdings am Torwart. 

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Es wäre wohl die Entscheidung gewesen, so aber durften die Stuttgarter noch auf zumindest einen Punkt in München hoffen. Ein Punkt, den sich der VfB am Ende noch verdienterweise sicherte. Die Bayern agierten zunehmend fahriger. Trainer Julian Nagelsmann sandte zudem durch die Einwechslungen von Josip Stanisic und Eric Maxim Choupo-Moting gar nicht einmal so unterbewusst das Signal aus, dass dem Spiel am Dienstag gegen den FC Barcelona schon während der laufenden Bundesligapartie sichtbare Bedeutung beigemessen wird.

Guirassy gleicht für den VfB in der Nachspielzeit aus

Den Schuss von Serhou Guirassy in der 74. Minuten an die Latte hätten die Münchner noch als ernstzunehmende Warnung verstehen können. Sie verzichteten darauf. Kimmich beispielsweise unterließ es, am eigenen Strafraum einem Pass von Manuel entgegenzugehen: Gegenspieler Naouirou Ahamada sicherte den Ball aber etwas zu energisch, weshalb der anschließende Treffer zurecht nicht zählte. In der Nachspielzeit allerdings kamen die Stuttgarter doch noch zum 2:2.

Matthijs de Ligt stieg Guirassy bei dessen Schussversuch auf den Knöchel, nach einem Gang zum Bildschirm am Spielfeldrand entschied Dingert auf Strafstoß – Guirassy verwandelte sicher. Kurz danach war Schluss.

Die so stürmisch in die Saison gestarteten Bayern müssen sich nun wieder Fragen gefallen lassen, die sie bereits für beantwortet hielten. Zum einen konnten sie zum wiederholten Male in der Defensive einen limitierten Gegner nicht beständig vom Tor fernhalten und zum anderen waren die Personalentscheidungen Nagelsmanns keinesfalls nur glücklich. Beides Kritikpunkte, die schon aus der vergangenen Saison bekannt sind. 

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