Einen gelungenen Saisonauftakt verbuchten die Tennisspielerinnen des TC Schießgraben Augsburg. Bei ihrer Regionalliga-Premiere nach dem Aufstieg gab es einen 5:4-Erfolg bei CaM Nürnberg für das junge Team. Bei der personellen Aufstellung war es dem 1. Vorsitzenden Michael Thor wichtig, dass gerade auch diejenigen Spielerinnen zum Einsatz kommen, die Anteil am Aufstieg hatten. Und auch wenn das Durchschnittsalter der Spielerinnen erst bei Anfang 20 liegt, überzeugten sie bei ihrer ersten Aufgabe. „Das Ergebnis hätte sogar noch ein wenig deutlicher sein können“, zog Thor nach dem ersten Spieltag sein Fazit, „aber es war nicht verkehrt, was die jungen Frauen da gezaubert haben.“
Auch dank einer erfahrenen Spielerin, der gebürtigen Augsburgerin Maria Schneider. Die 29-Jährige hat große Expertise im Augsburger Tennis gesammelt, hat früher schon für den TCA gespielt und war später viele Jahre für das Regionalligateam des benachbarten TC Schwaben im Einsatz. Jetzt ist sie Schießgräblerin und zeigte gleich zum Auftakt ihre Qualitäten.
Erfahrene Maria Schneider behält bis zum letzten Ball die Nerven
In ihrem ersten Einzel gegen die Nürnbergerin Sophia Büttner behielt Schneider bis zum letzten Ball die Nerven. Den ersten Satz hatte sie mit 7:6 gewonnen, den zweiten jedoch mit 2:6 verloren, sodass der Match-Tiebreak entscheiden musste. Und hier zog Schneider cool und konzentriert mit 10:7 das Spiel und den wichtigen Punkt auf ihre Seite. Ebenso wie ihre Teamkollegin Lotte Helmensdorfer, die ebenfalls mit einem 10:7 im Match-Tiebreak ihre Partie gewann. Für die weiteren Schießgraben-Punkte in den Einzeln sorgten die Tschechin Denisa Pospisilova (6:3, 6:2) und Ana Miovcic (7:6, 6:1).
Spitzendoppel des TC Schießgraben bekommt Probleme
Diese 4:2-Führung erwies sich als äußerst wichtig, denn in den Doppeln bekamen die Schießgraben-Frauen ein wenig mehr Probleme. Vor allem die Bulgarin Yoana Konstantinova und Ana Miovcic. Das Augsburger Spitzendoppel hatte sich bereits eine scheinbar komfortable 5:1-Führung herausgespielt, kam dann völlig aus dem Tritt und verlor den ersten Satz mit 5:7. Auch der Zweite ging mit 4:6 verloren. Die Tschechin Denisa Pospisilova und Maria Schneider konnten ebenfalls nicht punkten. Doch Emma Pall und Lotte Helmensdorfer sprangen in die Bresche und besiegelten letztendlich mit einem 6:3, 6:3 den 5:4-Erfolg gegen das Nürnberger Doppel Kim Teckenberg/Svitlana Eschbach.
Das Schießgraben-Team hat nun noch zwei Auswärtsspiele zu bewältigen (am 10. Mai beim TSV Altenfurt und am 17. Mai beim TC im TSV Zelle-Mehlis), bevor am 25. Mai das erste Heimspiel ansteht. Dann ist ab 12 Uhr der TC Aschheim auf der Anlage an der Gabelsberger Straße zu Gast.
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