In einer ereignisreichen Sommerpause befinden sich gerade die Fußballer des TSV Haunstetten vor der sechsten Saison in der Bezirksliga Nord in Folge. Zum einen gibt es, wie bereits Ende Mai bekannt wurde, einen neuen Trainer an der Seitenlinie: René Hauck. Dieser ist beim TSV kein unbekanntes Gesicht, so war er vor sieben Jahren dort noch als Spieler aktiv.
Abteilungsleiter Marc Riedl, der ihn nun schon seit Jahren kennt, beschreibt ihn folgendermaßen: „René arbeitet äußerst akribisch und ist immer mit vollem Einsatz dabei. Das kriegen die Jungs auch in intensiven Trainingseinheiten zu spüren“. Hauck selbst freut sich sehr auf seine erste ausschließlich auf dem Amt des Trainers beruhende Stelle. „Durch den festen Trainerposten fällt mir das Dirigieren auf und neben dem Platz leichter“, meint der 37-jährige. Unterstützung erhält Hauck durch Kerem Cahin, der im vergangenen Jahr beim Bayernligisten Türkspor Augsburg noch für neun Tore verantwortlich war. Dieser fungiert als Co-Spielertrainer und soll das Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainerteam darstellen. „Ich würde lügen, wenn wir uns nicht auch spielerisch von ihm etwas erwarten würden. Aber es ist seine erste Station, die über die Aufgaben als Spieler hinausgeht, daran gilt es, ihn heranzuführen“, so Trainer René Hauck.
Drei Spieler aus der eigenen Jugend rücken in den Bezirksliga-Kader
Außerdem neu zum Team stoßen Damjan Canovic, Mert Avan, Oguzhan Karaduman, Miran Cadirli, Konstantin Heße, Erdem Özkan, Sebastian Spreitzer sowie drei Spieler die aus der eigenen Jugend in den Kader aufrücken. Bei den zehn Neuzugängen wird vor allem der schnelle Aufbau von zwischenmenschlichen Verbindungen umso essenzieller. Denn für ein erfolgreiches Gelingen müssen die Abgänge einiger Schlüsselspieler kompensiert werden – wie etwa Co-Spielertrainer Simon Hille (Türk Genclerbirligi Günzburg), Toptorschütze Aladin Halilovic (Ziel noch unbekannt) und Topvorlagengeber Tino Joerss. Letzterer erfreute zusammen mit einem weiteren Haunstetter Eigengewächs Jost Rittner den Abteilungsleiter. Beide werden in der nächsten Spielzeit für den Landesligisten TSV Rain auflaufen. Für Marc Riedl heißt es: „Auch in der kommenden Saison braucht es junge Spieler, im besten Fall aus der eigenen Jugend, die Verantwortung in der ersten Mannschaft übernehmen. Tino und Jost haben es vorgemacht.“
Ein Name, der sich das zum Vorbild nehmen soll, ist Konstantin Heße. Der Abwehrspieler kehrt aus der U19-Landesliga vom TSV Schwaben Augsburg zurück zu seinem früheren Jugendverein. Auch auch insgesamt ist Riedl überzeugt vom Spielerpersonal seines Vereins. „An Qualität haben wir nicht verloren“, sagt er beim Blick auf den Kader.
Durchwachsenes Spieljahr für den TSV Haunstetten
Nach einem durchwachsenen letzten Spieljahr landete der TSV Haunstetten auf dem abschließenden achten Tabellenplatz. Dabei misslang es allerdings, die Leistung der Hinrunde auch in der Rückrunde abzurufen. Als gesetztes Ziel gilt dieses Jahr, sowohl für Trainer als auch Abteilungsleiter, schnellstmöglichst den Verbleib in der Liga zu sichern, als sich auch bestmöglichst stets im ungefährdeten Tabellenbereich zu befinden.
Auftaktduell gegen den Aufsteiger FC Maihingen
Zum Auftakt am Sonntag (27. Juli, 15 Uhr) kommt es zum Duell mit Aufsteiger FC Maihingen. Unterschiedlicher hätte die fußballfreie Zeit zweier Vereine nicht laufen können. Denn Maihingen nahm nur genau eine einzige Veränderung seines Aufstiegskaders vor. Wechselkarussell gegen Stammpersonal heißt es also am Sonntag in Haunstetten.
Hauck erwartet sich ein umkämpftes Spiel: „Maihingen ist mir aus früheren Zeiten in Bubesheim bekannt. Sie haben im letzten Jahr einiges richtig gemacht und sind verdient aufgestiegen. Definitiv eine schwere Aufgabe für uns, trotzdem erhoffe ich mir natürlich einen Sieg, um optimal in die Saison zu starten.“
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