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Normen Weber von Kanu Schwaben Augsburg paddelt in Banja Luka zu zwei Silber- und einer Bronzemedaille.

Kanusport

Glänzende Resultate im Wildwasser der Vrbas

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    Wildwasser-Rennsportler Normen Weber von Kanu Schwaben Augsburg mit seinem Partner Ole Schwarz im Zweier-Canadier auf der Fahrt zu WM-Bronze.
    Wildwasser-Rennsportler Normen Weber von Kanu Schwaben Augsburg mit seinem Partner Ole Schwarz im Zweier-Canadier auf der Fahrt zu WM-Bronze. Foto: W. Kennel und KKK Vrbas)

    Deutschlands Wildwasser-Rennsportlerinnen und Rennsportler präsentierten sich mit Augsburger Beteiligung bei der Weltmeisterschaft in Banja Luka so stark wie lange nicht mehr und holten insgesamt drei Silbermedaillen und zweimal Bronze.

    Schon die Vorläufe der Sprint-Wettkämpfe auf der Vrbas mit ihrem stets wechselnden Wasserstand verliefen vielversprechend. Am Ende standen zehn deutsche Boote im Finale. Für das beste deutsche Einzelergebnis sorgte Luisa Puttkammer aus Nordrhein-Westfalen im Kajak-Einer der Damen. Die junge Sprinterin steigerte sich gegenüber ihrem dritten Platz bei der WM im Vorjahr noch einmal deutlich und sicherte sich in Banja Luka den Vizeweltmeistertitel.

    Auch die deutschen Herren präsentierten sich in starker Form. Im Canadier-Einer belegten Normen Weber von Kanu Schwaben Augsburg gemeinsam mit seinen Teamkollegen Ole Schwarz und Dominik Pesch die Plätze sechs, acht und zwölf. Nur knapp an einer Medaille vorbeischrammte das deutsche Herrenboot im Canadier-Zweier Sprint. Weber und Schwarz führten ihr Finale zunächst an, ehe ein Fahrfehler in der letzten Passage wertvolle Zeit kostete. Am Ende fehlte dem Duo auf Rang vier lediglich rund eine halbe Sekunde auf die Siegerzeit. Im C2 Herren Classic gab es für Weber und Schwarz dann aber doch das ersehnte Edelmetall, es wurde Bronze.

    Für Spannung sorgten auch die Mannschaftsläufe, wo man sich auf der kurzen Distanz gar keine Fahrfehler erlauben darf, wenn man ganz vorne mitfahren möchte. Hier sicherte sich das routinierte Canadier-Einer-Team Weber/Pesch/Schwarz im Classic souverän den Vizemeistertitel und Silber hinter dem Team aus Frankreich. Auch im Team-Sprint belegte das Trio Rang zwei.

    Anzahl der Top-Ten-Platzierungen im Wildwasser-Rennsport hat sich erhöht

    Mit weiteren Medaillen durch Nachwuchspaddler fiel die Wildwasser-WM aus deutscher Sicht erfolgreicher aus als vor zwei Jahren in Spanien. Nicht nur, dass es mehr Silbermedaillen gab, sondern auch die Anzahl der Top-Ten-Platzierungen erhöhte sich deutlich. Bei den Kanu Schwaben Augsburg ist man stolz auf seinen Wildwasser-Rennsport-Spezialisten Normen Weber, der auch sehr im Stand-up-Paddling erfolgreich ist, und dessen Beteiligung an zweimal Silber und einmal Bronze.

    Sabien Füßer gewinnt im Kajak Einer Masters

    In den Masterswettbewerben war ein weiteres Mitglied der Kanu Schwaben hoch erfolgreich. Im Kajak Einer der Damen setzte sich Sabine Füßer eindrucksvoll durch und gewann mit deutlichem Vorsprung vor Spanien und Großbritannien die Goldmedaille. Aufgrund der zu geringen internationalen Beteiligung wurde in dieser Kategorie jedoch kein offizieller WM-Titel vergeben.

    WM-Medallen des Deutschen Teams Silber – Canadier-Team Classic (Weber/Schwarz/Pesch); Silber – Canadier-Team Sprint Herren (Weber/Pesch/Schwarz) Bronze – Canadier-Zweier Herren Classic (Weber/Schwarz)

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