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Erkältung vorbeugen

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Corona bekämpfen: 6 Tipps, die das Immunsystem stärken

Um Corona und andere Krankheitserreger fern zu halten, sollten Sie Ihr Immunsystem stärken.
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Um Corona und andere Krankheitserreger fern zu halten, sollten Sie Ihr Immunsystem stärken.
Bild: Sunny studio, stock.adobe.com

Kleine Mittel, große Wirkung: Gerade jetzt muss man das Immunsystem stärken, um sich vor Corona zu schützen. Mit diesen sechs Tipps bleiben Sie gesund.

Sie fühlen sich schlapp, müde und angeschlagen? Gerade in Corona-Zeiten kann eine kleine Erkältung für Verunsicherung sorgen. Aber ruhig bleiben: Man darf nicht vergessen, dass momentan die typische Erkältung rumgeht. Damit Sie erst gar nicht mit Schnupfen, Halskratzen & Co. zu kämpfen haben, helfen die folgenden Tipps fit zu bleiben.

1. Wurzelwunder: Ingwertee stärkt das Immunsystem

Wenn es jemandem schlecht geht, bietet man der Person ein Heißgetränk an. Diese ultimative Geheimwaffe des Big Bang Theory Stars Sheldon Cooper hilft aber nicht nur bei Kummer. Auch um das Immunsystem zu stärken, werden Tee & Co. gerne getrunken. Doch dabei sollte man  auf die inneren Werte achten.

Um dem Körper einen echten Power-Schub zu verpassen, greift man zum Superman unter den Wurzeln: Ingwer. Die kleine Knolle ist ein wahres Wundermittel. Über 160 Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass man mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird. Damit sich die ätherischen Öle am besten verteilen, sollte Ingwer in dünne Scheiben geschnitten werden. Übrigens: Da sich die ätherischen Öle beim Zerkleinern schnell verflüchtigen, den Tee immer frisch zubereitet. Nach dem Schneiden mit heißem Wasser übergießen und mindestens fünf Minuten ziehen lassen. Wer sich an der Schärfe stört, kann mit Honig oder Agavendicksaft süßen. Auch frische Minze oder Zitronensaft machen das Getränk noch schmackhafter.


Immun-Booster: Heißer Ingwertee stärkt die Abwehrkräfte und ist sehr gesund.
Bild: aboikis, stock.adobe.com

2. Goldene Milch: Mit Kurkuma gesund bleiben

Haben Sie schon mal von der Goldenen Milch gehört? Nein? Dann wird es aber Zeit. Die Goldene Milch wird derzeit in den Sozialen Medien stark gefeiert. Das Getränk, das aus Gewürzen und wahlweise Mandelmilch, Wasser oder Orangensaft sowie einem Schuss Öl besteht, sorgt durch die heilenden Kräfte der Gewürze für eine Stärkung des Immunsystems. Der Hauptbestandteil ist dabei Kurkuma. Durch seine entzündungshemmende Wirkung unterstützt die Wurzel die körpereigene Abwehr gegen Infektionen. Doch auch wer Probleme mit der Verdauung hat, sollte auf die intensiv gelbe Wurzel setzten.

Um die Goldene Milch zuzubereiten, mischt man einen Teelöffel Kurkumapulver, einen Teelöffel Öl und eine der oben genannten Flüssigkeiten zusammen. Vorsicht: Am Anfang mit wenig Flüssigkeiten einen Brei mischen, sonst klumpt das Pulver. Wer sich für Mandelmilch entscheidet, kann diese optional erwärmen. Häufig werden auch Gerstengras oder Hagebutte in Pulverform hinzugefügt. Gerstengras unterstützt das Haarwachstum und stärkt die Fingernägel, zusätzlich ist es reich an Ballaststoffen. Hagebutte ist ebenfalls entzündungshemmend und soll besonders bei  Rheuma-Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis schmerzlindernd wirken.

Die positive Wirkung der Goldenen Milch wird ausgelöst, wenn man diese jeden Tag einmal trinkt. Der Geschmack ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und die körperlichen Verbesserungen benötigten Zeit – somit nicht aufgeben, wenn es nicht nach der ersten Woche den gewünschten Erfolg bringt. Beim Kauf der Produkte darauf achten, dass man bei zertifizierten Bio-Händlern einkauft. Handelsübliche Gewürze aus dem Supermarktregal sind nicht zur therapeutischen Anwendung geeignet, da diese häufig mit Füllstoffen und Fließmitteln versetzt sind.  
 

Goldene Milch: Durch seine entzündungshemmende Wirkung ist Kurkuma perfekt als natürliches mittel gegen Magenbeschwerden und vielem mehr.
Bild: daarnautova

3. Halsschmerzen: Hausmittel gegen das Kratzen

Oh je, dieses typische Kratzen im Hals kennt wohl jeder. Doch was tun außer heißen Tee und Lutschbonbons aus der Apotheke? Auch hier kommt die Wunderwurzel Kurkuma ins Spiel. Das natürliche Mittel wirkt antibakteriell und antiseptisch. Vermischt man Kurkuma mit Honig, entwickelt sich eine starke antibiotische Wirkung. Neben Kurkuma und Honig empfiehlt sich auch, gepressten Knoblauch mitunterzumischen, denn dessen Allicin bekämpft Viren, Bakterien und Pilze. Alles zusammen auf einem Teelöffel vermengen und im Mund auf der Zunge zergehen lassen und je nach Verlauf der Halsschmerzen täglich anwenden, bis diese vergangen sind.  
 

Natürliches Antibiotikum: Eine Mischung aus Kurkuma, Honig und gepressten Knoblauch wirkt Wunder gegen Halsschmerzen.
Bild: sonne_fleckl, stock.adobe.com

4. Ausgeschlafen? Mit einer Abendroutine zu besserem Schlaf

Wer sich jeden Tag abgeschlagen fühlt, sollte über seine tägliche Routine nachdenken. Dabei ist  auch der Schlafrhythmus ein ausschlaggebender Bestandteil. Schläft man zu wenig, hat der Körper eine zu geringe Erholungsphase. In der Nacht regenerieren wir uns, der Stoffwechsel wird angeregt und Wachstumshormone werden ausgeschüttet. Außerdem stärken die Ruhephasen unser Immunsystem, denn haben wir bereits eine Nacht zu wenig geschlafen, schwächt das den Körper. Bei Erwachsenen liegt die Empfehlung bei sieben bis neun Stunden pro Nacht.

Je nach Typ muss man selbst herausfinden, nach wie vielen Stunden Schlaf man sich frisch und stark fühlt. Vor dem Zubettgehen sollte man mindestens eine Stunde vorab das Handy weglegen und auch der Fernseher hilft nicht dabei, den Körper zu entspannen. Stattdessen kann man auf ein gutes Buch setzten und sich dazu einen wärmenden Tee gönnen. Auch Podcasts oder Hörbücher sorgen für Entspannung – durch die eingebauten Sleeptimer ist es dann auch nicht schlimm, wenn man dabei einschläft. Gute Nacht!
 

Eine Abendroutine fördert einen gesunden Schlaf.
Bild: inesbazdar, stock.adobe.com

5. Stresskiller: Gesunder Geist, gesunder Körper

Stress ist Gift für den Körper. Dass in diesem Satz viel Wahrheit steckt, wissen wohl die meisten. Erwiesenermaßen entwickelt der Körper unter dauerhaftem Stress unterschiedlichste Krankheitsformen. Dazu zählen Schlafprobleme, Herzrhythmusstörungen, Verspannungen, Kopfschmerzen, Unruhe, Ängste, Kreislaufbeschwerden und vieles mehr.

Dabei spielen auch Emotionen und Gedanken eine große Rolle. Sind diese aus dem Einklang gekommen und nur noch von schlechten Dingen beeinflusst, ist unser Körper nicht mehr im Gleichgewicht. Bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet, in kurzen Phasen ist das nicht weiter schlimm. Sind wir jedoch über Tage, Wochen oder gar Monate gestresst, ist der Überschuss an Cortisol für unser Immunsystem Gift – wir werden krank.

Gegensteuern kann man mit unterschiedlichsten Entspannungstechniken. Ob jeden Tag zehn Minuten Yoga, progressive Muskelentspannung oder Meditation – diese kleinen Alltagshelfer sorgen für innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Dazu zählt auch Autogenes Training. Bei dieser Variante nimmt man sich mindestens zweimal am Tag rund fünfzehn Minuten Zeit, seinen Körper zur Ruhe zu bringen. In dieser Phase verarbeiten wir Eindrücke und Erlebnisse, die den ganzen Tag auf uns einprasseln. Diese Regeneration ist ausschlaggebend für einen gesunden Geist und somit auch Körper.


Meditation, Yoga oder autogenes Training: Ein gesunder Geist fördert einen gesunden Körper.
Bild: Halfpoint, stock.adobe.com

6. Frischluftfan: Ein Spaziergang macht stark

Durch die Ausgangsbeschränkungen ist derzeit einiges verboten. Die Gründe sind klar und wichtig, denn der Schutz von Risikogruppen steht an erster Stelle. Was jedoch erlaubt ist, ist ein Spaziergang und diesen sollte man sich nicht entgehen lassen. Durch Bewegung werden Körperzellen aktiviert, das Immunsystem angekurbelt und Stress abgebaut. Außerdem sorgt das Vitamin D der Sonne für Glückshormone und stärkt die Abwehrkräfte. Ganz nebenbei tut es auch mal wieder gut, aus der Wohnung herauszukommen – man möchte schließlich nicht dem gefürchteten Lagerkoller verfallen.

Bild: photoschmidt, stock.adobe.com

Übrigens kann man sein Immunsystem auch mit einer leckeren Gemüse-Suppe stärken. Hier geht es zum Rezept. Und wem derzeit langweilig ist, sollte diese zehn Tipps gegen den Corona-Blues nicht verpassen.

Reste vom Kochen sollte man nicht lange auf dem Herd stehen lassen - es können sich sonst schnell Keime bilden.
Essen vom Vortag

Vorsicht: Nudelreste schnell kühlen

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