In der aktuellen Frostperiode kann es passieren, dass vor dem Haus die Biotonne einfriert. Unser Leser Knut Stiegelbauer aus Laugna hatte sich jüngst sehr darüber geärgert (wir berichteten). Angesichts von knackigen Minusgraden von bis zu minus 15 Grad hat der nordschwäbische Abfallwirtschaftsverband nochmals Tipps an unsere Redaktion geschickt.
Das Schütteln der Tonne führt zu Beschädigungen
Der feuchte Inhalt des Behälters werde zum Block; besonders Laub stelle ein Problem dar und lasse sich von Müllwerkern am Fahrzeug nicht mehr schütten. Mehrmaliges Schütteln der Tonnen bei großer Kalte führt zu Beschädigungen an den Behältern. Darauf weist der Abfallwirtschaftsverband Nordschwaben hin. Daher können die Müllwerker die Tonnen nicht beliebig oft anschlagen. Die Biotonne muss dann stehengelassen werden.
Frostsicher in der Garage abstellen
Um ein Einfrieren des Biotonneninhalts zu verhindern, empfiehlt der AWV die Tonnen wenn möglich frostsicher in der Garage oder im Kellergang abzustellen. Bei Nachtfrösten wie derzeit empfiehlt es sich, die Tonnen erst am Abfuhrtag, da aber rechtzeitig um 6 Uhr früh, an die Gehsteigkante rauszustellen.
Küchenabfälle sollten gut abgetropft werden und dann in Zeitungspapier oder Papiertüten eingepackt werden. Auch Bioabfalltüten aus Recyclingpapier seien laut Pressemitteilung gut geeignet – anders als Müllbeutel aus Biokunststoffen, die nicht kompostierbar sind. Sie werden in der Biomüll-Vergärungsanlage als Störstoff behandelt und müssen aufwendig wieder aussortiert werden. Zerknülltes Zeitungspapier, leere Eierschachteln oder einige Zweige am Boden der Tonne beugen dem Festfrieren des Abfalls am Tonnenboden vor.
Die Tonnenleerung sollte nicht von Schneehaufen behindert werden. Bei Fragen zur Abfuhr oder bei nicht geleerten Tonnen hilft der AWV weiter. Die Servicenummer 0906/780330 ist durchgehend von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt. (pm)
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