Startseite
Icon Pfeil nach unten
Wertingen
Icon Pfeil nach unten
Wertingen
Icon Pfeil nach unten

Neuer Biergarten in Wertingen eröffnet mit Leberkäs-Burger und bayerischer Küche

Wertingen

In diesem neuen Wertinger Biergarten gibt's Leberkäs-Burger

  • |
  • |
  • |
  • |
    Sandro Santamaria und seine Partnerin Silke betreiben den neuen Biergarten „Zur Post“ in Wertingen. Auch Uschi Santamaria gehört zum Team (nicht im Bild).
    Sandro Santamaria und seine Partnerin Silke betreiben den neuen Biergarten „Zur Post“ in Wertingen. Auch Uschi Santamaria gehört zum Team (nicht im Bild). Foto: Laura Gastl

    Von der Hauptstraße aus ist er nicht zu sehen. Doch wer zwischen den beiden Gebäuden der VR-Bank hindurchgeht, kommt an – nämlich im neuen Biergarten „Zur Post“. Dieser hat frisch eröffnet und bietet seinen Gästen bayerische Küche, zum Teil modern interpretiert. Das Team, das dahintersteckt, ist in Wertingen nicht unbekannt.

    In der „Siebzehn“ und im neuen Biergarten „Zur Post“ gilt ein lockeres „Du“

    Es sind Sandro Santamaria, seine Mutter Uschi und seine Partnerin Silke, die am Marktplatz bereits seit 2022 ihr Restaurant „Siebzehn“ betreiben. Dort herrscht bei Pasta, Salat und Cocktails lockere Atmosphäre. „Ich sag’ zu all unseren Gästen ‚Du‘“, sagt Silke. Genau dieser entspannte Flair soll sich nun in den Biergarten übertragen – nur in diesem Fall mit bayerischer Färbung.

    Im neuen Biergarten bedient das Personal in Dirndl und Lederhose. Auf der Speisekarte stehen kalte Gerichte – zum Beispiel Wurstsalat und Obatzter –, aber auch Warmes. Zwischen Currywurst mit Pommes und Semmelknödel mit Pilzrahmsoße sticht ein Gericht heraus, auf das die Santamarias besonders setzen: der Leberkäs-Burger.

    So sieht der Leberkäs-Burger aus.
    So sieht der Leberkäs-Burger aus. Foto: Laura Gastl

    „Sowas gibt's sonst nirgends“, vermutet Sandro. Was der Burger ist? Eine Laugensemmel belegt mit angebratenem Leberkäse, Spiegelei, Kraut, Zwiebeln, Radieschen, Cheddar und dreierlei selbst gemachten Senfsoßen. Zu trinken gibt's natürlich Bier. Das Dunkle wird im Steinkrug ausgeschenkt. Und auch Aperol Spritz steht auf der Karte, mit oder ohne Alkohol.

    Der Biergarten befindet sich in einem Hinterhof, daneben eine Grünanlage. Große Schirme spenden Schatten. Die Getränke werden aus einer kleinen Holzbude serviert. Einen Innenbereich gibt es nicht – bei schlechtem Wetter hat der Biergarten geschlossen. Wenn das zutrifft, möchten die Betreiber stets aktuell auf den Social-Media-Kanälen der „Siebzehn“ darüber informieren.

    2022 eröffneten die Santamarias das Lokal „Siebzehn“ in Wertingen

    „Wir sind ein Team und eine Familie“, sagt Silke, während sie in der Hütte Orangen für den Spritz schneidet. Eine Stunde vor der Neueröffnung ihres Biergartens wirken sie und Sandro ganz entspannt. Sie haben die notwendige Routine. 17 Jahre lang betrieben die Gastronomen eine Pizzeria in Höchstädt. Dann folgte 2022 der Neustart in Wertingen mit der „Siebzehn“. Der Name sei entstanden, weil das Sandros Glücks-, ja Lieblingszahl sei. Lange spielte er Fußball und trug die 17 als Rückennummer.

    Mit den Mitarbeitenden der Bank in der Hauptstraße, die regelmäßig in der „Siebzehn“ zu Gast sind, scherzten Sandro und Silke eines Tages, nachdem die Vorgänger ihren „Post“-Biergarten geschlossen hatten: Sie könnten ja den Biergarten übernehmen und nebenher betreiben. Aus dem anfänglichen Scherz kristallisierte sich mehr, es liefen ernste Gespräche. So wurde aus einer Schnapsidee Realität. Eine Entscheidung „aus dem Bauch raus“, wie Sandro es beschreibt.

    Das ist der neue Biergarten hinter der VR-Bank in Wertingen.
    Das ist der neue Biergarten hinter der VR-Bank in Wertingen. Foto: Laura Gastl

    Bevor der Biergarten „Zur Post“ mit dem Anhang „Siebzehn“ jedoch eröffnen konnte, mussten erst einmal die Küchengeräte generalüberholt werden. Und es brauchte zusätzliches Personal. Eine Handvoll weiterer Aushilfen stellten die Santamarias ein. Während Sandro weiterhin hauptsächlich für die „Siebzehn“ zuständig sein wird, werden seine Partnerin Silke und seine Mutter Uschi im Biergarten im Einsatz sein. Letztere ist für das Zubereiten der Speisen zuständig. „Sie ist in der deutschen Küche groß geworden“, sagt Sandro; sein Opa habe eine Gastwirtschaft betrieben.

    In der Eröffnungswoche hat der neue Biergarten in Wertingen erst einmal durchgängig geöffnet. Dann, ab 28. Mai, starten die regulären Öffnungszeiten von Donnerstag bis Sonntag. Wie lange die Saison gehen wird, ist noch offen. „Wenn das Wetter gut ist, haben wir auch im Oktober noch auf“, fasst es Sandro zusammen. Reserviert werden kann für den Biergarten übrigens nicht.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren