Es war am 18. Oktober, da machte Günther Rogall aus Hegnenbach seine Runde am Lerchenberg bei Zusamaltheim. Der Wald im südöstlichen Landkreis ist bei Spaziergängern und Radfahrerinnen beliebt. Da fiel ihm auf, dass am Tor zu dem Gelände mit alten Backsteinbauten und Bunkern, das inzwischen der Firma Rheinmetall gehört, „ein Bulldog mit Holzhänger wartet“. Der Rüstungskonzern plant, hier eine Beseitigungsanlage für tonnenweise Altmunition zu errichten. Kurz darauf sei ein größeres Fahrzeug zur Holzbearbeitung durch das Tor gefahren, das danach wieder abgeschlossen wurde. Was danach weiter hinten auf dem umzäunten Gelände geschah, konnte Rogall nicht erkennen. Dafür zeigen Drohnenaufnahmen, wo die Gerätschaften mutmaßlich eingesetzt wurden: Rund 3500 Quadratmeter Bäume sind verschwunden.
Zusamaltheim
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