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Schwaben und Oberbayern: Diese Commerzbank-Filialen in der Region werden bald geschlossen

Schwaben und Oberbayern

Diese Commerzbank-Filialen in der Region werden bald geschlossen

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    Die Commerzbank schließt Filialen auch in Schwaben.
    Die Commerzbank schließt Filialen auch in Schwaben. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa

    Die Commerzbank strafft ihr Filialnetz und schließt insgesamt 340 ihrer aktuell 790 Filialen. Bundesweit sollen dann 450 Standorte erhalten bleiben. Die ersten rund 240 Standorte sollen noch dieses Jahr aufgegeben werden, der Rest folgt im kommenden Jahr. Das teilte die Bank am Mittwoch mit.

    Jetzt steht auch fest, welche Standorte betroffen sein werden. „Die Neuausrichtung hat auch Auswirkungen auf das Filialnetz der Niederlassung Augsburg“, teilte die Bank mit.

    Commerzbank-Niederlassung Augsburg: Acht Filialen schließen

    Acht Filialen im Bereich der Niederlassung Augsburg sollen geschlossen werden: Donauwörth, Füssen, Geretsried, Augsburg-Göggingen, Isny, Kaufbeuren (2022), Landsberg am Lech (2022) und Weilheim.

    Erhalten bleiben fünf Standorte: Die Hauptstelle in der Augsburger Holbeinstraße, Kempten, Memmingen, Starnberg und Garmisch-Partenkirchen.

    Auch Günzburg und Lindau sollen zumachen

    In unserer Region sind im Bereich benachbarter Niederlassungen weitere Standorte betroffen: Aufgegeben werden auch die Filialen in Günzburg und in Lindau, sagte eine Sprecherin.

    Die Filialen in Nördlingen und Ingolstadt bleiben erhalten.

    „Uns geht es um ein zukunftsfähiges Filialnetz und ein komplett neues, an den Bedürfnissen unserer Kunden orientiertes Geschäftsmodell“, erläutert Privatkunden-Niederlassungsleiter Stefan Rossmayer in einer Mitteilung. „Wir wollen die digitale Beratungsbank für Deutschland werden“. Die Filiale verliert für tägliche Bankgeschäfte bei Kunden immer mehr an Bedeutung, das Smartphone wird zum wichtigsten Kontaktkanal", sagte er.

    Beratung künftig per Telefon, Video, Chat und Mail

    Parallel zu den Filialschließungen starte der Ausbau der persönlichen Beratung über Telefon, Video, Chat und E-Mail, kündigte die Commerzbank an. Im ersten Schritt würden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kunden aus zentralen Standorten zunächst telefonisch beraten. "Ab Ende 2022 sollen Kunden eine umfassende und kompetente persönliche Beratung erhalten: Per Telefon, Video, Chat und E-Mail können sie dann einfach und von jedem Ort aus ihre Bankgeschäfte erledigen und sich beraten lassen", so die Commerzbank.

    „Wir haben während der Pandemie festgestellt, dass Beratung auch ohne Filiale gut funktioniert und für den Kunden schnell, einfach und bequem ist“, teilte Stefan Rossmayer mit.

    Die Bekanntgabe der Schließungen folgte auf Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung.

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