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Kommentar: Mehr deutsche Unternehmen müssen Putin die rote Karte zeigen

Kommentar

Mehr deutsche Unternehmen müssen Putin die rote Karte zeigen

Stefan Stahl
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    Mehr deutsche Unternehmen müssen Putin die rote Karte zeigen
    Mehr deutsche Unternehmen müssen Putin die rote Karte zeigen Foto: Patrick Pleul, dpa

    Es ist beeindruckend, wie viele deutsche Unternehmen ihre Werke in Russland runterfahren und keine Waren mehr liefern. Und es ist beschämend, dass immer noch zu viele heimische Firmen dort die Produktion aufrechterhalten und weiter Güter exportieren. Und das, obwohl sie einstweilen auf den russischen Markt verzichten könnten, ohne hierzulande Jobs zu gefährden.

    Nach den Gräueltaten gibt es keine andere moralische Wahl

    Gerade die jüngsten Gräueltaten der russischen Aggressoren lassen Betriebsinhabern keine andere moralische Wahl, als die Verbindungen zu Russland und dem Kriegstreiber Putin erst einmal zu kappen. Deutsche Autobauer, aber auch der Haushaltsgeräte-Konzern BSH mit Marken wie Bosch und Siemens verhalten sich hier vorbildlich und letztlich im Sinne ihre Beschäftigten und Besitzer: Denn die Kundschaft hat schlicht ein besseres Gefühl, wenn sie ein Auto oder einen Geschirrspüler einer Marke kauft, die dem Diktator Putin die rote Karte zeigt.

    Firmen, die Waren nach Russland liefern, laufen Gefahr, von Verbraucherinnen und Verbrauchern boykottiert zu werden.

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