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Zurück in die Zukunft: Machen Sie den Wirtschaftskanzler, Herr Merz

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Machen Sie den Wirtschaftskanzler, Herr Merz

Christian Grimm
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    Einen Schluck aus der Pulle hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz schon gegönnt. Jetzt muss die harte Arbeit der Reformen folgen.
    Einen Schluck aus der Pulle hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz schon gegönnt. Jetzt muss die harte Arbeit der Reformen folgen. Foto: Guido Kirchner, dpa

    Das Halbjahreszeugnis der Wirtschaftsprofessoren für Friedrich Merz ist kein Ruhmesblatt. Der Kanzler und seine Koalition geben Geld auf Pump mit vollen Händen aus und finanzieren damit vieles, nur keine Investitionen in die Zukunft. Nächstes Jahr soll die Konjunktur anspringen, aber ihr Treibstoff sind Schulden. Ohne Reformen des Staats und der Sozialkassen werden Milliarden ausgegeben, ohne die Basis für künftiges Wachstum zu erneuern.

    Merz muss sich auf den Kandidaten aus dem Wahlkampf besinnen

    Merz und seine Ministerriege müssen also die versprochenen Veränderungen angehen, doch bislang ist der ausgerufene Herbst der Reformen nur ein Herbst der Kommissionen. Der Kanzler kann das Reformwerk schaffen, er hat es in sich. Er muss sich auf den Kandidaten aus dem Wahlkampf zurückbesinnen. Aus zwei Gründen haben ihn die Leute gewählt: Ordnung in die Migration zu bringen und für Wachstum zu sorgen.

    Viele kluge Wirtschaftsexperten haben längst Rezepte aufgeschrieben

    Auf den Wirtschaftskandidaten muss jetzt der Wirtschaftskanzler folgen. Von vielen klugen Köpfen ist längst alles aufgeschrieben. Wildwuchs der Bürokratie stutzen, Vorrang für Arbeit beim Bürgergeld, kleinere Zuwächse bei den Renten, genaue Kriterien für den Einsatz von Staatsgeld in Straßen, Schienen, Schulen und schnelles Internet. Einfach mal machen, war das Credo der CDU im Wahlkampf. Dahin müssen die Partei und ihr Chef zurück.

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