In knapp vier Jahren soll die neue Justizvollzugsanstalt in Betrieb gehen.


Die Mauer steht. Sie lässt die Dimensionen der künftigen Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen erahnen, die ab Mitte 2015 609 Häftlinge aufnehmen wird. Bei der Grundsteinlegung gestern hob Justizministerin Dr. Beate Merk die Bedeutung dieser 100,8-Millionen-Investition für die innere Sicherheit des Freistaates hervor: „Sie dient vor allem dem Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger.“ Investitionen im Sicherheitsbereich seien immer auch Investitionen in eine lebenswerte Zukunft.
Gablingen wird die JVA’s auf dem Hochfeld in Augsburg und wohl auch in der Karmelitengasse ersetzen. Dort entsprechen die Gebäude nicht mehr dem erforderlichen Standard, betonte die Ministerin. Gleichwohl sei eine JVA keine Luxusherberge „und das wird auch in Bayern so bleiben“. Höchst erfreut zeigte sich Merk, dass sowohl die politischen Mandatsträger wie auch die Bevölkerung dem Projekt positiv gegenüberstehen. Die Leiterin der JVA Augsburg, Zoraida Maldonado de Landauer, unterstrich dies mehrfach und erinnerte dabei auch an die „hartnäckige und rebellische Unterstützung“ des früheren Bürgermeisters Pius Kaiser.
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