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Augsburg: Königsplatz-Umbau: Nette Helfer für den Notfallplan

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Königsplatz-Umbau: Nette Helfer für den Notfallplan

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    Zwei, die helfen: Wera Turner und Hans-Joachim Dostal werden Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr informieren und beraten, wenn ab 20. März der Notfahrplan startet. Sie sind mit bis zu 80 freiwilligen „SymPaten“ unterwegs.
    Zwei, die helfen: Wera Turner und Hans-Joachim Dostal werden Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr informieren und beraten, wenn ab 20. März der Notfahrplan startet. Sie sind mit bis zu 80 freiwilligen „SymPaten“ unterwegs. Foto: Wyszengrad

    Hans-Joachim Dostal macht sich schon auf einiges gefasst. Bald wird es der Augsburger mit vielen verunsicherten oder gestressten Fahrgästen in Bussen und Straßenbahnen zu tun bekommen. Ihnen will er Tipps und Informationen geben. Denn Dostal ist als ehrenamtlicher Helfer im Einsatz, wenn ab 20. März der neue Notfahrplan im öffentlichen Nahverkehr startet. Vom großen Umbau am Königsplatz sind alle Tramlinien betroffen, und damit über zwei Jahre hinweg Millionen von Fahrgästen.

    Bis zu 80 freiwillige Helfer – sie werden „SymPaten“ genannt – sollen das Personal der Stadtwerke bei der Informationsarbeit an den Haltestellen unterstützen. „Das wird eine interessante Aufgabe. Ich freue mich schon drauf“, sagt Dostal, der als einer der Ehrenamtlichen vor Ort unterwegs ist.

    Weitere Freiwillige werden noch benötigt

    Der resolute und kontaktfreudige Rentner (72) weiß aber auch: „Die ersten Tage werden sicher schwierig.“ Denn die Änderungen für Passagiere sind gravierend. Der zentrale Umsteigepunkt für die Tramlinien wird vom Kö an den Moritzplatz verlegt. Einige Linien werden neu verknüpft. Und ein weiterer Teil des Tramverkehrs wird durch Busse ersetzt (siehe Info).

    Der Königsplatz im Wandel der Zeit

    Den Königsplatz gibt es erst seit den 1860-er Jahren. Zuvor stand dort das Gögginger Tor (hier eine Zeichnung von 1816). Das Tor fiel letztlich dem 1843 eröffneten Hauptbahnhof zum Opfer.
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    Der Königsplatz im Lauf der Geschichte

    Gerade am Moritzplatz könnte Umsteigen für Fahrgäste anfangs schwierig werden. Dort verteilen sich die Haltestellen künftig auf eine größere Distanz bis hinein in die Kurze Maxstraße. Deshalb soll dort einer der großen Einsatzbereiche der SymPaten sein, so die Auskunft im Freiwilligen-Zentrum und beim Bündnis für Augsburg. Beide Organisationen rekrutieren gerade gemeinsam die freiwilligen Helfer. Rund 50 Interessenten haben sich bereits gemeldet. Weitere 30 werden noch gesucht.

    Dostal fühlt sich für seine neue Aufgabe gut gerüstet. Er wurde eigens geschult. Und er war auch schon im vergangenen Jahr bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft im Einsatz. Dort konnte er viele Erfahrungen sammeln. Bei auswärtigen Besuchern war er ein gefragter Ratgeber. „Die SymPaten kamen damals sehr gut an“, sagt Wolfgang Krell vom Freiwilligen-Zentrum.

    Deshalb soll das Modell neu belebt werden. Auch Rentnerin Wera Turner (64) ist wieder mit dabei. „Es macht mir Spaß, auf Leute zuzugehen“, sagt sie. Die Fahrplanänderung sei jedoch eine besondere Herausforderung für die Helfer.

    Und das ist geplant: Ab Anfang März sollen die ersten ehrenamtlichen Helfer rund zwei Wochen lang auf den Tramlinien mitfahren, die von Umstellungen betroffen sind, und Fahrgäste informieren. Erkennbar sind sie an ihren Jacken mit dem Aufdruck „SymPaten“. Ab der Fahrplanumstellung sollen sie dann von 20. März bis 31. März das Info-Personal der Stadtwerke unterstützen, und zwar zwischen Rathausplatz und Moritzplatz, in der Bürgermeister-Fischer-Straße und am Hauptbahnhof.

    Besonders ältere oder behinderte Menschen und auch Fahrgäste, die nicht regelmäßig mit Bus und Tram unterwegs sind, werden anfangs Hilfe brauchen, glaubt Krell. Die Erfahrung in der Freiwilligenarbeit zeige auch, dass sich Bürger sehr gerne von Bürgern informieren lassen, sagt er. „Unser Ziel ist es, Augsburg sympathisch darzustellen und die Menschen mit Tipps zu versorgen.“ "Kommentar

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